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Technologie, Leadership, Slow Work

Erfolgsrezept Slow Work: Sechs Entschleunigungsstrategien gegen Dauerstress im Job

cmm360 - 3. Dezember 2019

LogMeIn zeigt, welche Achtsamkeitsübungen das belastende Gefühl von Getriebenheit wirksam verringern und die Produktivität steigern können.

 Das Jahr 2019 neigt sich schon wieder seinem Ende entgegen – und viele Menschen fragen sich, wo die Zeit geblieben ist. Dass der Zeitgeist als immer schnelllebiger empfunden wird, zeichnete sich bereits vor 13 Jahren in einer Studie des Pew Research Centers ab. Schon vor dem endgültigen Durchbruch der Digitalisierung fühlten sich 26 Prozent der Frauen und 21 Prozent der Männer „immer in Eile“. LogMeIn, Experte für Unified Communications und Collaboration sowie Entwickler von Lösungen wie GoToMeeting, GoToConnect und GoToRoom, ist dem Phänomen auf die Spur gegangen. Das Ergebnis: Permanentes Eiltempo kann die Produktivität, die Gesundheit und das Glück der Menschen negativ beeinträchtigen. Als Ausweg empfiehlt das Unternehmen sechs Schlüsselstrategien, um die Lebensführung auf gesunde Art zu verlangsamen und dadurch glücklicher, gesünder und produktiver zu sein.

  1. Auf Monotasking statt Multitasking setzen

Die Fähigkeit zu Multitasking wird allgemein als eine sehr wertvolle Eigenschaft geschätzt. Allerdings bedeutet die Konzentration auf mehrere Dinge gleichzeitig zwangsläufig, dass jeder Aufgabe weniger Aufmerksamkeit gewidmet wird. Demgegenüber lässt sich leicht feststellen, dass Menschen Aufgaben schneller und in viel höherer Qualität erledigen können, sobald sie ihnen ihre ganze Aufmerksamkeit widmen. Das Ergebnis übertrifft bei Weitem die Resultate des Versuchs, sich auf mehrere To-Dos gleichzeitig zu konzentrieren.

  1. Pausen bewusst zur Entspannung nutzen

Power-Naps und andere Quick-Fix-Entspannungsmaßnahmen sind theoretisch großartig. Wer jedoch seine Ruhezeiten wie den Rest seines Arbeitsplans einteilt, wird wahrscheinlich nie wirklich abschalten können. Denn immer schwingt die Sorge mit, wie wenig Zeit dafür zur Verfügung steht. Stattdessen empfiehlt es sich, einen auf die individuellen Prioritäten abgestimmten Arbeitsplan mit reichlich flexibel nutzbarer Zeit zur Erholung zu erstellen. Schließlich belegen Studien, dass eine bewusst genutzte Pause alle 90 Minuten tatsächlich gesünder für unser Gehirn ist.

  1. Eine produktive Arbeitsumgebung aufsuchen

Viele Unternehmen ermöglichen ihren Mitarbeitern, im Rahmen von Remote-Arbeitsmodellen im Homeoffice oder an anderen Orten zu arbeiten. Dies eröffnet Mitarbeitern die Möglichkeit, sich aus der hektischen Büroumgebung zu entfernen und die eigene Kreativität zu fördern, indem sie sich in eine völlig andere Umgebung versetzen.

  1. Sich eingestehen, wenn die Grenze des Machbaren erreicht ist

Hoher Arbeitsdruck wirkt sich auf die Stimmung aus. Daher empfiehlt es sich, auch mal von einer Aufgabe zurückzutreten, bevor die Stimmung in Richtung Gereiztheit kippt. Zu oft arbeiten und wühlen sich Menschen durch einen Berg von Aufgaben, bis sie ihre kritische Grenze erreichen – oder zumindest ein starkes Maß an Reizbarkeit. Sich selbst gut genug zu kennen, um einen Schritt zurückzutreten, bevor der „Crash“ eintritt, kann zu einer besseren Zusammenarbeit und besseren Beziehungen zwischen Mitarbeitern sowie zu glücklicheren, produktiveren Menschen führen.

  1. Ablenkungen minimieren

Wenn Mitarbeiter gezielt unterbrechungsfreie Arbeitszeit in ihrem Zeitplan blockieren, kann das zum Stressabbau beitragen. Denn eine unterschätzte Stressquelle ist leichtfertig verschenkte Zeit, die für nicht arbeitsbezogene Gespräche mit Kollegen, Social-Media-Nutzung oder andere zeitraubende Aktivitäten verwendet wird. Hier kann es sich als geradezu heilsam erweisen, einen ruhigen Ort zu finden, den Online-Status „abwesend“ einzustellen und sich ungestört und konzentriert an die Arbeit zu machen.

  1. Hände weg von allem, was nicht wichtig ist

Selbstverständlich haben nicht alle Aufgaben dieselbe Priorität – und manchmal verdienen diejenigen mit niedriger Priorität ein klares Nein. Um im Geschäftsleben erfolgreich zu sein, müssen Mitarbeiter lernen, ihre Rolle und die Anforderungen zu verstehen, die damit verknüpft sind. Im Zuge dessen ist es von Vorteil, wenn Mitarbeiter erkennen, welche Aufgaben unter die eigene Stellenbeschreibung fallen und welche delegiert werden sollten. Dieses Prinzip kann übrigens auch außerhalb des Arbeitslebens angewendet werden. Merke: Es ist okay, nein zu sagen – und sogar gesund. Es sollte lediglich darauf geachtet werden, dies respektvoll zu tun.

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