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Leadership, KI, ServiceNow, Employee Experience (EX), News, ChatGPT

Unternehmen müssen ihre Mitarbeitenden auf eine KI-gestützte Zukunft vorbereiten

cmm360 - 7. Dezember 2023

500 Arbeitnehmende aus der Schweiz zu ihrer Wahrnehmung der Technologie befragt

Summary: Eine Studie mit 5'500 Arbeitnehmenden, darunter 500 aus der Schweiz, offenbart die Herausforderungen der digitalen Transformation. 40% fühlen sich durch ihre Ausbildung unzureichend vorbereitet, 53% wollen ihre Technologiekenntnisse verbessern. Die Schweizer sehen digitale Fähigkeiten als entscheidenden Vorteil, doch 44% glauben, nicht die nötigen Skills für KI-Arbeit zu besitzen. Die Studie betont die Wichtigkeit von Führungskräften bei der Entwicklung digitaler Kompetenzen und fordert effektive Lernstrategien für den Umgang mit KI, um zukünftigen Erfolg zu sichern.

Künstliche Intelligenz (KI) und andere Technologien sind im Begriff, das Arbeitsleben der Menschen in einer Weise umzugestalten, wie es seit der industriellen Revolution nicht mehr der Fall war. Der Hype um Apps, die auf generativer KI basieren, wie ChatGPT, hat dazu geführt, dass KI nicht mehr nur eine Nischentechnologie ist, sondern zu einem alltäglichen Gesprächsthema geworden ist. Arbeitnehmende haben die Erwartung, dass es zu einem Umdenken kommt.

Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren rasant verändert - so sehr, dass wir Gefahr laufen, dass unsere Mitarbeiter nicht mehr hinterherkommen. Eine neue EMEA-weite Studie von ServiceNow mit Opinium, wofür 5'500 Arbeitnehmende in der ganzen EMEA-Region befragt wurden, verdeutlicht auch die Sehnsucht von Schweizer Arbeitnehmern nach einer Weiterbildung, um sich auf die Arbeitswelt der Zukunft vorzubereiten. Die durchgeführte Studie zeichnet ein besorgniserregendes Bild:

  • 40 % der Arbeitnehmenden geben an, dass ihre Ausbildung sie nicht auf die Arbeit vorbereitet hat;
  • 18 % der Arbeitnehmer wünschen sich, dass sie einen anderen Karriereweg eingeschlagen hätten und
  • mehr als die Hälfte (53 %) würde die heutigen Technologien gerne besser verstehen.

Auf dem Weg in die Arbeitswelt der Zukunft ist es wichtig, innezuhalten und darüber nachzudenken, was die neuen Arbeitsweisen für die Mitarbeitenden bedeuten, die diesen Wandel miterleben. Andernfalls besteht die Gefahr, dass ihre Employee Experience negativ beeinflusst wird.

Um die Auswirkungen der digitalen Transformation und des technologischen Fortschritts auf die Arbeitswelt besser zu verstehen, haben wir 5‘500 Arbeitnehmende in der ganzen EMEA-Region – darunter 500 aus der Schweiz – zu ihrer Wahrnehmung der Technologie befragt. Dabei gerieten folgende, zentralen Ergebnisse in den Fokus.

Was die Schweiz bewegt…

  • 69 % der Arbeitnehmer sind der Meinung, dass digitale Fähigkeiten einen entscheidenden Vorteil Unternehmen darstellen. Jedoch muss mehr unternommen werden, um diese Fähigkeiten in der Belegschaft zu entwickeln.
  • 44 % der Arbeitnehmer glauben, dass sie noch nicht über die technischen Fähigkeiten verfügen, die für die Arbeit mit KI-Systemen erforderlich ist.
  • 40 % der Arbeitnehmer sagen, dass ihre schulische Ausbildung sie nicht auf die Arbeitswelt vorbereitet hat.

1. KI spielt eine Schlüsselrolle in der Arbeitswelt der Zukunft

Es ist unbestritten, dass KI eine Schlüsselrolle in der künftigen Arbeitswelt spielt. Tatsächlich zeigen unsere Untersuchungen, dass KI bereits jetzt den Arbeitsalltag eines durchschnittlichen Arbeitnehmers prägt. Schweizer Arbeitnehmende nutzen KI bereits oder planen, sie zu nutzen, um:

  • Brainstormings und die kreative Ideenfindung zu unterstützen (81%)
  • Excel-Formeln zu erstellen (79%)
  • E-Mails oder Beiträge für soziale Medien zu verfassen (78 %)

Mehr als die Hälfte (57 %) der Befragten in der Schweiz glaubt, dass KI einen positiven Einfluss auf die Produktivität am Arbeitsplatz haben wird. Der Aussage, dass KI die grösste Chance für die Zukunft der Arbeit ist, stimmten dabei 49 % zu. Für Unternehmen bedeutet das, dass KI die Art und Weise, wie wir heute und in den kommenden Jahren arbeiten, enorm beeinflussen wird. Wer wettbewerbsfähig, produktiv und agil bleiben will, sollte sich an der positiven Einstellung der Arbeitnehmer zum Thema KI orientieren und die Technologie nach Möglichkeit einsetzen.

2. Schweizer Arbeitnehmende vertrauen nicht auf ihre Skills

Obwohl die Arbeitnehmenden die potenziellen Produktivitätssteigerungen durch KI-Lösungen anerkennen, zeigt die Befragung, dass es ihnen noch an Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten mangelt. In der Schweiz haben 44 % der Befragten das Gefühl, dass sie nicht über alle technischen Skills verfügen, die für die Arbeit mit KI-Systemen erforderlich sind. Ebenso glauben 31 %, dass sie sich weiterbilden müssen, um im Zuge der digitalen Transformation in ihrer Karriere mit den technologischen Entwicklungen Schritt zu halten. Unternehmen, die in neue Technologien investieren, müssen diesem Umstand Rechnung tragen. Es ist nicht sinnvoll, wertvolles Budget für aufwendige KI-Lösungen auszugeben, wenn Ihre Mitarbeiter nicht die Fähigkeiten - oder das Vertrauen - haben, sie richtig zu nutzen.

3. Arbeitnehmende sind bereit, sich weiterzubilden – digitale skills now!

Trotz mangelndem Selbstvertrauen erkennen Schweizer Arbeitnehmende die Bedeutung digitaler Kompetenzen an und bemühen sich aktiv um die Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten. 69 % der Befragten sind der Meinung, dass digitale Skills einen entscheidenden Vorteil im Arbeitsleben darstellen, und 56 % glauben, dass KI vor dem Erreichen des 19. Lebensjahres ein Pflichtfach in den Schulen sein sollte. KI- und Programmier-Fähigkeiten sollten in Schulen unterrichtet werden, um die nächste Generation besser vorzubereiten. Die Arbeitnehmer zeigen also deutliches Interesse dafür, die für eine erfolgreiche Zukunft erforderlichen Fähigkeiten zu verbessern. Dies deutet darauf hin, dass derartige Schulungen in der Schweiz gut angenommen werden würden.

4. Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle

Für die Vermittlung digitaler Fähigkeiten gibt es eine klare Option: Die Studie zeigt, dass Führungskräfte hier in der Pflicht sind. Fast zwei Drittel (67 %) der Schweizer Arbeitnehmer sind der Meinung, dass ihre Arbeitgeber die Verantwortung haben, die Entwicklung von KI-Fähigkeiten am Arbeitsplatz zu fördern.

Daher liegt es an den Führungskräften, jetzt zu handeln. Das Ziel sollte darin bestehen, eine praktische Lern- und Entwicklungsstrategie zu finden, die den Arbeitnehmern die notwendigen Fähigkeiten vermittelt, um mit KI-Systemen zu arbeiten. Darüber hinaus müssen Führungskräfte auch sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter die Zeit und den Raum erhalten, das Gelernte optimal zu nutzen. Gegenwärtig hat noch mehr als die Hälfte (51 %) der Befragten Schwierigkeiten, die Weiterentwicklung ihrer digitalen Fähigkeiten in ihren Arbeitsalltag einzubauen.

Unternehmen sollten Initiativen nutzen, um eine zugängliche und bequeme digitale Ausbildung zu fördern. Mit einer Vielzahl von Partnerschaften und Weiterbildungs-möglichkeiten können Mitarbeiter beispielsweise mit dem Programm RiseUp von ServiceNow die praktischen Fähigkeiten erlernen, die sie für eine erfolgreichen KI-Einsatz benötigen. Führungskräfte, die sich nicht auf neue Arbeitsweisen einlassen, riskieren, dass ihre Belegschaft nicht richtig auf die Arbeitswelt der Zukunft vorbereitet ist.

Die Ergebnisse unserer Untersuchung sind eindeutig: Arbeitnehmende blicken optimistisch auf die Möglichkeiten, die sich durch KI und andere neue Technologien eröffnen. Doch Führungskräfte müssen mehr tun, um die Ausbildung der Mitarbeitenden und die Einführung von KI voranzutreiben. Unternehmen, die digitale Fähigkeiten in eine solide Lern- und Entwicklungsstrategie einbinden, haben die Chance, erfolgreich zu sein - und ihre Mitarbeitenden an diesem Erfolg teilhaben zu lassen.

Fazit

Die Studie zeichnet ein klares Bild: Arbeitnehmende blicken optimistisch auf die Möglichkeiten, die sich durch KI und andere neue Technologien eröffnen – wenn die Ausbildung der Mitarbeitenden und die Einführung von KI professionell vorangetrieben wird. Führungskräfte nehmen hier eine wichtige Rolle ein. Klar ist: Unternehmen, die digitale Fähigkeiten in eine solide Lern- und Entwicklungsstrategie einbinden, haben die Chance, nachhaltig erfolgreich zu sein – und ihre Mitarbeitenden an diesem Erfolg teilhaben zu lassen.

 

ServiceNow
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