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Cloud, Google

Google eröffnet erstes eigenes Cloud-Rechenzentrum in Deutschland

cmm360 - 9. Oktober 2023

  • Festveranstaltung mit Bundesminister für Digitales und Verkehr, Dr. Volker Wissing, und Hanaus Oberbürgermeister, Claus Kaminsky
  • Rechenzentrum als Teil der bestehenden Google-Cloud-Region Frankfurt/Main 
  • Fokus auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz:
    • Partnerschaft von Energieversorger ENGIE und Google garantiert die Bereitstellung von mindestens 80 Prozent CO2-freier Energie, gemessen auf Jahresbasis.
    • Kombination aus luftbasierter Kühlung (“free cooling”) und hocheffizienten luftgekühlten Kältemaschinen zur Minimierung des Wasserverbrauchs im Rechenzentrum
    • Google, EnBW, Evonik Industries und Umicore prüfen Möglichkeiten zur Nutzung der Abwärme.
  • Mehr als 5.200 geschaffene Arbeitsplätze im Zuge des Google-Investitionsprogramms in die digitale Infrastruktur in Deutschland (2017-2022; Studie Implement Consult)
  • Förderung von gemeinnützigen Organisationen aus Hanau im Rahmen des Google Community-Programms

Google hat mit prominenten Gästen aus Wirtschaft und Politik sein erstes eigenes Cloud-Rechenzentrum in Deutschland eröffnet. Das neue Gebäude in Hanau erweitert die Google Cloud-Region Frankfurt/Main, über die Google seit 2017 für eine wachsende Zahl an Kunden in Deutschland Speicher- und Cloud-Dienste unter anderem für Künstliche Intelligenz bereitstellt. Die ersten Kundendaten werden in den kommenden Monaten hier gespeichert. Effiziente Server und ein langfristiger Liefervertrag mit dem Energieversorger ENGIE stellen sicher, dass mindestens 80 Prozent des Energiebedarfs durch CO2-freie Energie (in der Jahresbilanz) abgedeckt werden. Das Rechenzentrum kombiniert luftbasierte Kühlung (“free cooling”) mit hocheffizienten luftgekühlten Kältemaschinen. Dies trägt dazu bei, den Wasserverbrauch zu minimieren und gleichzeitig eine hohe Effizienz bei der Stromnutzung sicherzustellen. Google, EnBW und die Unternehmen Evonik Industries und Umicore, die im benachbarten Industriepark Wolfgang angesiedelt sind, prüfen außerdem, ob die entstehende Abwärme zur Versorgung angrenzender Gebäude genutzt werden kann. 

Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Germany goes digital: Rechenzentren bilden gemeinsam mit den Telekommunikationsnetzen das Nervensystem der Digitalisierung. Der Markt in Deutschland entwickelt sich erfreulicherweise sehr dynamisch und die Kapazitäten nehmen kontinuierlich zu. In Rechenzentren werden Daten gespeichert, verarbeitet und bereitgestellt. Sie sind notwendige Voraussetzung für alle digitalen Anwendungen und damit auch Treiber für digitale Innovationen. Nicht zuletzt stärkt jedes weitere Rechenzentrum in Deutschland unsere digitale Souveränität. Deshalb freue ich mich, dass mit der Ansiedlung eines Rechenzentrums in Hanau Deutschland als attraktiver Standort für Künstliche Intelligenz und Cloud-Dienste gestärkt wird. Die Bundesregierung investiert in dieser Legislaturperiode insgesamt mehr als 1,6 Milliarden Euro in die Umsetzung des KI-Aktionsplans, allein 2024 sind es fast 500 Millionen Euro. Zudem stärken wir KI-Innovationen „Made in Germany“ mit unserer „Nationalen Initiative zur KI-basierten Transformation in der Datenökonomie“ (NITD), die mein Haus mit 32 Millionen Euro fördert. Wirtschaft, Wissenschaft und Politik müssen an einem Strang ziehen und die digitale Transformation gemeinsam vorantreiben. In Hanau klappt das hervorragend. Ich danke allen Beteiligten für ihr Engagement.“

Claus Kaminsky, Oberbürgermeister Hanau: „Für Hanau ist das heute ein besonderer Tag: an einem Ort, an dem einmal ein Plutoniumbunker gestanden hat, eröffnet das erste Rechenzentrum, das wir im Rahmen unserer Rechenzentrumsstrategie positioniert haben. Zudem ist es das erste seiner Art in Deutschland, das sich im Eigentum des Betreibers Google befindet. Damit haben wir einen starken Partner an unserer Seite, der sich in unsere Stadtgesellschaft auf vielfältige Weise einbringt: durch Unterstützung lokaler Einrichtungen sowie dem Ziel, mit der Abwärme das benachbarte Industriegebiet zu versorgen. Damit wird ein wichtiger Beitrag dazu geleistet, unseren Materialtechnikstandort langfristig zu transformieren und wettbewerbsfähig zu halten. Mittelfristig trägt die Gewerbesteuer des Unternehmens natürlich auch zum Ausbau der städtischen Infrastruktur bei.“

Dr. Daniel Holz, Vice President EMEA North bei Google Cloud: „Für Google Deutschland und Google Cloud ist Hanau ein Meilenstein. Mit unserem ersten eigenen Cloud-Rechenzentrum können wir unseren deutschen Kunden künftig noch mehr Servicequalität bieten. Das bedeutet: Datensicherheit und Datensouveränität, maximale Geschwindigkeit, innovative Produkte dank künstlicher Intelligenz sowie Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Für all das steht die Google Cloud und das wird in Zeiten, in denen die Nachfrage nach intelligenten Diensten stetig weiter steigt, immer wichtiger.”

Wirtschaftsfaktor digitale Infrastruktur

Der Neubau in Hanau ist Teil des 2021 vorgestellten Investitionsprogramms von Google über eine Milliarde Euro in digitale Infrastruktur und saubere Energie in Deutschland. Im Rahmen des Programms hat das Unternehmen neben dem Standort Hanau auch eine neue Cloud-Region Berlin-Brandenburg sowie eine langfristige Kooperation zu grüner Energie mit ENGIE ins Leben gerufen. Zwischen 2017 – 2022 hat Google laut einer Studie von Implement Consult durch seine Investitionen bereits zur Schaffung von über 5.200 Arbeitsplätzen in Deutschland beigetragen. Die Jobs entstanden entweder direkt bei Google, bei Zulieferern oder anderen lokalen Unternehmen in der Nähe der Anlagen.

Fokus auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Das neue Cloud-Rechenzentrum in Hanau nutzt modernste Technologie zur Optimierung von Energieeffizienz und Umweltschutz. Im Rahmen der Partnerschaft mit ENGIE garantiert der Energieversorger, dass 80 Prozent oder mehr CO2-freie Energie (Jahresdurchschnitt) für die Infrastruktur von Google in Deutschland bereitgestellt werden. Dazu wird ein Mix aus CO2-freien Quellen, die sich alle in Deutschland befinden, eingesetzt. Im Jahr 2022 konnte Google damit sogar 96 Prozent CO2-freie Energie für seine deutsche Infrastruktur erreichen. Google hat sich zum Ziel gesetzt, seine eigene Infrastruktur bis 2030 zu 100 Prozent durch CO2-freie Energie zu betreiben. Darüber hinaus sind die Rechenzentren von Google 1,5-mal so energieeffizient wie typische Rechenzentren von Unternehmen. 

Wasserverbrauch und Kühltechnik

Google verfolgt das Ziel, die Auswirkungen auf Klima und Umwelt nachhaltig zu minimieren. Bei der Kühlung von Rechenzentren werden deshalb verschiedene lokale Faktoren berücksichtigt, insbesondere die Verfügbarkeit von verantwortungsvoll gewonnenem Wasser und CO2-freier Energie. Dazu kombiniert das Hanauer Rechenzentrum luftbasierte Kühlung (“free cooling”) mit hocheffizienten luftgekühlten Kältemaschinen. Dies trägt dazu bei, den Wasserverbrauch zu minimieren und gleichzeitig eine hohe Effizienz bei der Stromnutzung sicherzustellen.

Google, EnBW, Evonik Industries und Umicore prüfen Möglichkeiten zur Nutzung der Abwärme

Gemeinsam mit seinen Partnern EnBW, Evonik Industries und Umicore prüft Google Möglichkeiten, die in der neuen Anlage entstehende Abwärme für die Versorgung angrenzender Gebäude im Industriepark Wolfgang und damit zur Energieeinsparung nutzbar zu machen.

Lokales Engagement

Google wird sich auch in der Region engagieren und soziale Organisationen in Hanau unterstützen. Dazu zählt Lichtblick, die eine Tafel und Unterstützung für benachteiligte Familien bietet. Für sie wird Google den Kauf neuer Geräte finanzieren. Ein zweiter Partner wird die Volkshochschule (VHS) sein, für die Google ein neues Lernzentrum für digitale Kompetenzen unterstützen wird. Der Zuschuss wird für Ausstattung wie Laptops, Smartboards und zugehörige technische Geräte verwendet. Weitere ähnliche Programme sind in Vorbereitung.

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