Die neuro-symbolische Zukunft der Kundenerfahrung

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Josef Novak, Co-Founder and CIO, SpitchJosef Novak, Co-Founder and CIO, Spitch
Josef Novak, Co-Founder and CIO, Spitch

Ein Schweizer Technologieanbieter stellt einen neuro-symbolischen Ansatz vor, der KI-gestützte Kundenerfahrungen auf eine neue Stufe heben soll. Im Fokus steht die Kombination aus neuronalen Sprachmodellen, regelbasierten Leitplanken und menschlicher Entscheidungsautorität. Damit wird ein zentrales Problem adressiert: Die im Unternehmensumfeld unzureichende Genauigkeit vieler KI-Systeme, bekannt als „90-Prozent-Falle“. Statt isolierter Modelle entsteht eine integrierte Architektur, die Kontext, Geschäftslogik und bestehende Prozesse berücksichtigt. So lassen sich Entscheidungen präziser, stabiler und nachvollziehbarer treffen. Ergänzend werden Multi-Agenten-Systeme eingesetzt, die bereits in der Entwicklungsphase komplexe Kundenszenarien simulieren und optimieren. Dieser Ansatz verändert auch Rollenbilder, etwa im Contact Center, wo künftig stärker strategisches Verständnis und Gestaltung von Kundenerlebnissen gefragt sind. Insgesamt rückt damit nicht die reine Modellleistung, sondern die kontrollierte, koordinierte Nutzung von KI in den Mittelpunkt.

Spitch präsentiert die neuro-symbolische Zukunft der Kundenerfahrung

Josef Novak, Chief Innovation Officer und Mitbegründer von Spitch, gab heute einen wegweisenden Ausblick auf die nächste Stufe der KI-gesteuerten Kundenerfahrung (Customer Experience, CX). Angesichts der zunehmenden Komplexität im Bereich der Künstlichen Intelligenz setzt Spitch auf einen hybriden „neuro-symbolischen Ansatz» (*), um den Sprung von beeindruckenden Technologiedemos zu vertrauenswürdigen Unternehmenslösungen zu vollziehen. Dabei sorgen Leitplanken dafür, dass die KI nicht ausser Kontrolle gerät.

Die Überwindung der „90-Prozent-Falle“

In der aktuellen KI-Landschaft ist das Erreichen einer Modellgenauigkeit von 90 % oft der Standard, im Enterprise-CX-Bereich jedoch ein klares Zeichen für ein Scheitern. Missversteht ein KI-Agent jeden zehnten Kunden, bricht das Vertrauen an der Front unmittelbar zusammen. Spitch adressiert dieses Problem – die drastisch steigende Schwierigkeit, Genauigkeiten von 99 % oder mehr zu erreichen –, indem LLMs nicht mehr als isolierte Lösungen, sondern als Komponenten einer geregelten Gesamtarchitektur betrachtet werden.

Der neuro-symbolische Hybrid: Innovation trifft auf Logik

Ein zentrales Hindernis für KI im Unternehmenseinsatz ist das sogenannte „Grounding-Problem“. KI-Modelle können zwar mathematisch korrekte Antworten liefern, scheitern aber oft an den operativen Nuancen oder der spezifischen Geschäftslogik eines Unternehmens.

Spitch löst dieses Problem durch die Verschmelzung von drei Kernelementen:
• Das Neuronale (LLMs): Einsatz modernster Speech-to-Speech-Modelle für Empathie und sprachliche Komplexität.
• Das Symbolische (Leitplanken): Einbindung der KI-Kreativität in deterministische Zustandsmaschinen und bewährte Logik wie DTMF- und Übertragungsprotokolle.
• Die menschliche Autorität: Die Technologie dient der Unterstützung von Kunden und Mitarbeitern, die letztendlich die Verantwortung für die Problemlösung tragen.

„Wir betrachten bewährte Technologien wie DTMF oder starre Weiterleitungslogik nicht als veraltet, sondern als symbolische Anker“

erklärt Josef Novak. „Sie bilden die Leitplanken, die verhindern, dass sich ein KI-Modell in der Live-Interaktion verliert“.

Vom Multi-Agenten-Systeme zum „Experience Curator“

pitch implementiert zudem den Übergang von einfachem „Prompt-Completion“ hin zu „Distributed Reasoning“. In der Entwurfsphase simulieren Multi-Agenten-Schwärme – bestehend aus virtuellen Kunden, Compliance-Kritikern und Optimierern – die Customer Journey, bevor diese live geht. Dieser technologische Wandel verändert das Berufsbild im Contact Center: Der klassische IVR-Skript-Designer entwickelt sich zum Experience Curator. Anstatt Programmierkenntnisse zu priorisieren, rückt das Verständnis für das Unternehmen und die Kundenbedürfnisse in den Vordergrund.

Ausblick

In den kommenden Monaten wird der Wettbewerbsvorteil nicht beim Unternehmen mit dem „intelligentesten“ Modell liegen, sondern bei jenen, die eine gesteuerte und koordinierte Autonomie umsetzen können. Spitch ist darauf spezialisiert, diese Vision effektiv zu verwirklichen und sicherzustellen, dass Kunden stets die gewünschten Lösungen finden.

Spitch AG

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Die Spitch AG wurde 2014 gegründet und hat ihren Hauptsitz in der Schweiz. Das Unternehmen ist ein globaler Anbieter von Collaborative Agentic AI Lösungen. Seit der Gründung unterstützt Spitch Organisationen dabei, die Kommunikation mit ihren Kunden durch sprach- und textbasierte KI-Lösungen effizienter, zugänglicher und sicherer zu gestalten. Die offene proprietäre Plattform bietet modulare Anwendungen wie virtuelle Assistenten, Sprachbiometrie und Analysefunktionen, die sowohl das Kundenerlebnis verbessern als auch das Servicepersonal entlasten. Spitch begleitet Unternehmen von der strategischen Planung bis zur Umsetzung mit flexiblen Betriebsmodellen und höchsten Datenschutzstandards.

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