Das Unternehmen hinter der KI Claude, Anthropic, hat entschieden, keine Werbung in Konversationen einzublenden. Zuvor hatte Wettbewerber OpenAI angekündigt, Werbung als mögliche Einnahmequelle für ChatGPT zu prüfen. «Claude ist ein Ort zum Denken», schrieb Anthropic auf seiner Webseite. Werbung habe zwar grundsätzlich einen Nutzen, etwa zur Stärkung des Wettbewerbs, störe jedoch in Gesprächen.
Man wolle einen echten Assistenten bieten, der bei der Arbeit und beim Nachdenken hilft. «Wir möchten, dass Claude eindeutig im Interesse unserer Nutzer handelt. Deshalb haben wir eine bewusste Entscheidung getroffen: Claude bleibt werbefrei. Unsere Nutzer werden keine ‹gesponserten› Links neben ihren Gesprächen mit Claude sehen. Ebenso werden Claudes Antworten weder von Werbekunden beeinflusst noch Produktplatzierungen Dritter enthalten, nach denen unsere Nutzer nicht ausdrücklich gefragt haben», heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.
Auch Wettbewerber Google hat offenbar angekündigt, für sein Modell Gemini ab 2026 Werbung zuzulassen. Das berichten Werbeagenturen, die von dem US-Unternehmen kontaktiert wurden.
