Die Schweizer Finanz-App Yuh erweitert ihre KI-Assistentin Yuhlia um neue Funktionen. Nutzer können ihr Ausgabeverhalten und ihre Investitionen analysieren lassen und erhalten Antworten in Dialogform. Die KI wird direkt in der App ausgerollt und benötigt kein Update. Eine Hybridarchitektur sorgt für Datensicherheit, indem sensible Informationen lokal verarbeitet werden. Yuh erwartet in der Einführungsphase bis zu eine Million Anfragen und sieht steigende Nutzung durch kontinuierliches Lernen der KI.
Um die KI-Assistentin Yuhlia hat Yuh, die führende Finanz-App der Schweiz, ihre Funktionalität erweitert. Sie hilft den inzwischen mehr als 400’000 Yuhsern, ihre Finanzen besser zu verstehen, indem sie ihr persönliches Ausgabeverhalten sowie ihre eigenen Investitionen analysiert und Fragen dazu in Dialogform beantwortet. Auch generelle Fragen zum Angebot und den Dienstleistungen von Yuh beantwortet Yuhlia automatisiert. Die neue KI-Funktionalität innerhalb der App wird ab heute ausgerollt. Sofern die installierte Yuh-App (iOS oder Android) aktuell ist, erfordert Yuhlia kein separates Update.
Aus technischer Sicht setzt Yuhlia auf eine Hybridarchitektur, die die Vertraulichkeit der Daten gewährleistet. Sensible Vorgänge – Kundendatenanalyse und Abfrageausführung – werden ausschliesslich auf der Infrastruktur von Yuh in einer isolierten und sicheren Umgebung verarbeitet.
Allgemeine Anfragen hingegen werden über die Cloud eines Schweizer Hyperscalers geleitet, wobei die Wahl der verwendeten KI-Modelle völlig flexibel ist. Ein intelligentes Routing-System unterscheidet automatisch zwischen persönlichen und allgemeinen Anfragen und bearbeitet diese in der jeweils passenden Umgebung. Nicht konforme Anfragen werden vor der Bearbeitung herausgefiltert. Für Supportfragen und FAQs nutzt Yuhlia eine interne Wissensdatenbank, die von den Teams von Yuh gepflegt und erweitert wird. Gemäss den geltenden Bestimmungen bietet Yuhlia jedoch keine personalisierten Anlageempfehlungen an.
Yuh rechnet in der Einführungsphase mit 600.000 bis einer Million Fragen an Yuhlia, was einem Durchschnitt von ein bis zwei Fragen pro Nutzer entspricht. «Da Yuhlia ständig dazulernt und die Bedürfnisse und Wünsche jedes einzelnen Users immer besser versteht, gehen wir davon aus, dass die Zahl fortlaufend steigen wird», sagt Simon Pelletier, Head of Product bei Yuh. «Unsere KI-Assistentin analysiert Daten in Echtzeit, erkennt Muster und liefert konkrete, verständliche Einordnungen in Dialogform. Unsere Nutzer können jetzt mit Yuh, ihrer Bank, chatten, um alles über ihre Ausgabengewohnheiten, die Wertentwicklung ihrer Anlagen oder die verfügbaren Dienstleistungen zu erfahren – genau so, wie sie mit ihrer Lieblings-KI chatten würden.»