Laut einer Studie des Datenanalyse-Unternehmens Validity hat bei 76 Prozent der befragten Firmen weniger als die Hälfte der CRM-Daten den Anspruch, genau und vollständig zu sein. 37 Prozent gaben an, dass ihnen dadurch direkt Umsatz entgeht. Bei einem Viertel dieser Unternehmen liegt der Verlust bei mindestens zehn Prozent des Jahresumsatzes.
Ebenfalls 37 Prozent berichteten, dass Mitarbeitende Daten erfinden, um Führungskräfte zufriedenzustellen. Gleichzeitig sagten 90 Prozent, CRM-Daten seien grundlegend für den Geschäftsbetrieb. Nur 32 Prozent räumten allerdings ein, dass es in ihrer Firma Probleme mit der Datenqualität gebe.
Als häufige Mängel nannten die Befragten fehlende, unvollständige, doppelte oder fehlerhafte Einträge sowie uneinheitliche Datenformate. Ein Grund dafür: In 46 Prozent der Unternehmen gibt es keine Vollzeitkraft für die Datenpflege. In 34 Prozent ist nicht bekannt, wer überhaupt dafür zuständig ist. Immerhin 18 Prozent planen, innerhalb eines Jahres eine solche Stelle zu schaffen.
Ein weiteres Problem sind isolierte Datensysteme, die laut Studie durch schwer integrierbare Altsysteme (50 Prozent) und inkompatible Tools (44 Prozent) entstehen. Nur jedes fünfte Unternehmen verfügt über eine formale Regelung zur Datenverwaltung.
Führungskräfte und Mitarbeitende beurteilen die Lage unterschiedlich: 68 Prozent der Manager glauben, ihre Teams hätten alle nötigen Daten, um Abschlüsse zu erzielen. Die Beschäftigten verbringen aber im Schnitt 13 Stunden pro Woche damit, Daten für Anfragen zusammenzusuchen.