ServiceNow erweitert die Governance für agentische KI

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ServiceNow und NVIDIA erweitern ihre strategische Partnerschaft, um Governance und Sicherheit für agentische KI von Endgeräten bis in Rechenzentren auszubauen. Im Mittelpunkt steht Project Arc, ein autonomer Enterprise-Desktop-Agent, der komplexe Aufgaben eigenständig ausführt, Code schreibt und sich dynamisch an veränderte Abläufe anpasst. Die Steuerung erfolgt über den ServiceNow AI Control Tower, während NVIDIA OpenShell mit isolierter Laufzeitumgebung und Sandbox-Technologie für kontrollierte und nachvollziehbare Ausführung sorgt. Zudem wurde der AI Control Tower in das validierte Design der NVIDIA Enterprise AI Factory integriert, wodurch Unternehmen Governance, Compliance und Observability für KI-Workloads zentral verwalten können.

ServiceNow, der KI-Kontrollturm für die Transformation von Unternehmen, gab heute eine bedeutende Erweiterung seiner Partnerschaft mit NVIDIA bekannt, um die Governance für agentische KI von Desktops bis hin zu Rechenzentren auszudehnen. Dazu gehört die Einführung von Project Arc, eines neuen autonomen Enterprise-Desktop-Agenten, der durch die NVIDIA-OpenShell-Laufzeitumgebung abgesichert und durch den ServiceNow AI Control Tower gesteuert wird. Dieser wird auf den Desktops von Mitarbeitenden eingesetzt und komplexe Aufgaben autonom ausführen. Der ServiceNow AI Control Tower ist nun außerdem Bestandteil des validierten Designs der NVIDIA Enterprise AI Factory und erweitert die Enterprise-Governance auf großskalige Modell-Workloads. Darüber hinaus treiben die Unternehmen Enterprise-KI mit einem offenen Benchmarking-Standard zur Bewertung von KI-Agenten weiter voran.

ServiceNow und NVIDIA arbeiten seit Langem zusammen, um einigen der größten Unternehmen der Welt Enterprise-KI bereitzustellen – durch offene Modelle, KI-Software und agentenfähige Kompetenzen. Von der Entwicklung spezialisierter Agenten bis hin zur offenen Modellfamilie Apriel Nemotron wurde die Partnerschaft in jeder Phase des KI-Zeitalters weiter vertieft. Die heutige Ankündigung verbindet die Art und Weise, wie Arbeit erledigt wird, mit der Art und Weise, wie KI betrieben wird, und bringt Ausführung, Governance und Intelligenz auf Endgeräte der Nutzer sowie in die KI-Infrastruktur.

«ServiceNow und NVIDIA haben sich vorgenommen, KI für Unternehmen Realität werden zu lassen, und heute zeigen wir den Beweis für diese Arbeit»

sagte Joe Davis, Executive Vice President of AI Engineering & Delivery bei ServiceNow. «Ob autonome KI-Agenten, denen man auf dem Desktop vertrauen kann, Governance, die sich bis ins Rechenzentrum erstreckt, oder offene Benchmarks, die die gesamte Branche zur Verantwortung ziehen – das ist Enterprise-KI, die auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist.»

«Langlaufende autonome Agenten verändern die Spielregeln für Enterprise-KI rasant, und ihre sichere Bereitstellung im großen Maßstab erfordert Governance, die Modelle, Software und KI-Infrastruktur umfasst», sagte Kari Briski, Vice President of Generative AI for Enterprise bei NVIDIA. «Gemeinsam bringen NVIDIA und ServiceNow Enterprise-Agenten auf den Markt, die die Sicherheit der NVIDIA-OpenShell-Laufzeitumgebung mit der Leistungsfähigkeit der NVIDIA-AI-Factory-Lösungen und dem ServiceNow AI Control Tower verbinden und damit die notwendige Kontrollschicht für vertrauenswürdige autonome Abläufe im gesamten Unternehmen bereitstellen.»

Project Arc: Ein autonomer Enterprise-Desktop-Agent, der von Anfang an gesteuert und abgesichert ist

ServiceNow stellt Project Arc vor – einen autonomen Enterprise-Desktop-Agenten, der denkt, Code schreibt, Aufgaben ausführt und sich anpasst, wenn Dinge nicht wie erwartet verlaufen. Er erledigt komplexe, mehrstufige Arbeiten über Enterprise-Tools und -Systeme hinweg, ohne dass vorab erstellte Workflows erforderlich sind.

Jede Aktion des Agenten läuft innerhalb von NVIDIA OpenShell, einer isolierten Laufzeitumgebung mit Sandbox-Technologie, die richtlinienbasierte Verwaltung hinzufügt, sodass autonome Aktivitäten eingegrenzt, nachvollziehbar und für den Unternehmenseinsatz sicher bleiben. Der ServiceNow AI Control Tower steuert die Aktionen des Agenten, legt Richtlinien fest, überwacht das Verhalten und protokolliert gelesene Dateien, ausgeführte Befehle und aufgerufene APIs. Das Ergebnis ist ein autonomer Desktop-Agent, den Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen vollständig prüfen und mit Vertrauen freigeben können.

Angetrieben durch ServiceNow Action Fabric, die es jedem KI-Agenten ermöglicht, auf das ServiceNow-System für Aktionen zuzugreifen, und basierend auf der ServiceNow Configuration Management Database (CMDB), verfügt der Agent über tiefgehende Kenntnisse des Unternehmens. Er greift auf Workflows, Systeme und die Betriebshistorie zu, sodass seine Aktionen darauf basieren, wie Arbeit tatsächlich ausgeführt wird. Project Arc begegnet Mitarbeitenden außerdem dort, wo sie arbeiten – über eine Desktop-Anwendung, Enterprise-Kollaborationstools oder E-Mail – und wurde so konzipiert, dass unabhängig von der Benutzeroberfläche dieselbe gesteuerte Ausführung gewährleistet wird.

Governance für großskalige KI-Modell-Workloads

Die Integration des ServiceNow AI Control Tower in das validierte Design der NVIDIA Enterprise AI Factory wurde im März auf der NVIDIA GTC vorgestellt und ist nun abgeschlossen. Dadurch wird die Enterprise-Governance auf die Infrastrukturebene ausgeweitet, auf der großskalige KI-Modell-Workloads ausgeführt werden. Für Unternehmen, die KI im großen Maßstab verwalten, bietet diese Integration eine einheitliche Governance-Schicht für Rechenzentren. Durch den AI Control Tower gesteuerte AI-Factory-Bereitstellungen profitieren von kontinuierlichem Wert-, Risiko- und Sicherheitsmanagement über den gesamten Modelllebenszyklus hinweg – von der Erkennung und Inventarisierung bis hin zu Echtzeit-Observability, Compliance-Überwachung und Fehlerbehebung.

Zu den Funktionen, die AI-Factory-Kunden über den AI Control Tower zur Verfügung stehen, gehören erweiterte regulatorische Content-Pakete, Enterprise-Zugriffskarten für große Cloud-Anbieter sowie ein Framework für Laufzeitkosten- und ROI-Management, das Produktivitätsgewinne und monatliche Wertindikatoren verfolgt.

Gemeinsames Messen und Vorantreiben von Enterprise-KI

ServiceNow und NVIDIA treiben NOWAI-Bench voran – eine offene Benchmarking-Suite, die aus zwei Frameworks besteht: EnterpriseOps-Gym, einem mehrstufigen agentischen Evaluierungs-Framework für IT-Service-Management-, Kundenservice- und HR-Workflows, sowie EVA-Bench, einem Evaluierungs-Framework für Sprachagenten, das für Enterprise-Umgebungen entwickelt wurde.

Beide Benchmarks sind allgemein als Open-Source-Versionen verfügbar, und NVIDIA integriert beide in NeMo Gym, um sie branchenweit wiederverwendbar und für automatisierte Modellevaluierungen zugänglich zu machen.

Die Zusammenarbeit liefert bereits Ergebnisse. NVIDIA hat NVIDIA Nemotron 3 Super mit EnterpriseOps-Gym evaluiert; die Resultate zeigen eine führende Leistung unter Open-Weight-Modellen. Im Sprachbereich dient EVA-Bench als primärer Benchmark für die Entwicklung des NVIDIA-Nemotron-VoiceChat-Modells. ServiceNow und NVIDIA planen, gemeinsame Evaluierungsergebnisse zu veröffentlichen, sobald das Modell verfügbar ist.

ServiceNow

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