Neat präsentiert Thinking Rooms mit KI-Agenten

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Neat erweitert seine KI-native Plattform für die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz um zwei neue Funktionen. Mit Neat Pulse MCP führt das Unternehmen agentenbasiertes Gerätemanagement ein, bei dem KI-Agenten Aufgaben wie Raumprüfungen, Flottenmanagement und Automatisierungen eigenständig übernehmen. Ergänzend sorgt Intelligent Framing mithilfe von Edge-KI für eine optimierte Darstellung von Meeting-Teilnehmenden. Beide Neuerungen werden auf der InfoComm 2026 in Las Vegas vorgestellt.

Neat, die branchenweit erste KI-native Hardware- und Softwareplattform für die Zusammenarbeit am Arbeitsplatz, erweitert sein Portfolio um zwei neue KI-Funktionen für modernere Büros. Damit macht das norwegische Unternehmen aus passiven Meetingräumen intelligente Arbeitsumgebungen und vereinfacht gleichzeitig das Management von Geräten und Räumen.

  • Neat Pulse MCP: Diese Funktion schlägt die Brücke zwischen der Management-Plattform Neat Pulse und Large Language Models (LLMs). Damit beginnt das Zeitalter der KI-gesteuerten IT-Administration. Die Funktion startet ab sofort als lokal gehostete Beta-Version für Neat-Kunden.
  • Intelligent Framing: Diese Edge-KI-Funktion läuft direkt auf dem Gerät und sorgt dafür, dass alle Teilnehmenden im Raum klar sichtbar sind. Remote-Teilnehmende sehen automatisch die jeweils relevanten Sprecher*innen und können dem Gespräch dadurch besser folgen. So entsteht ein Meeting-Erlebnis, das alle Teilnehmenden gleichwertig einbindet. Intelligent Framing befindet sich aktuell in der Beta-Phase; die allgemeine Verfügbarkeit ist für das zweite Halbjahr 2026 geplant.

Beide Innovationen werden diese Woche live auf der Fachmesse InfoComm 2026 in Las Vegas präsentiert.

«Agentenbasierte KI sollte praktische Probleme lösen und echte Antworten auf die täglichen Herausforderungen der hybriden Arbeit liefern können», erklärt Javed Khan, CEO von Neat. «Wir vereinfachen das Flottenmanagement grundlegend und bieten Remote-Teilnehmenden ein dynamischeres Meeting-Erlebnis. Es geht darum, Unternehmen die Werkzeuge an die Hand zu geben, um diese operativen Hürden im großen Stil zu meistern – damit jeder Raum jederzeit einsatzbereit und jedes Meeting nahtlos ist.»

Neat Pulse MCP: Agentenbasiertes Gerätemanagement für Unternehmen

Neat Pulse MCP stattet KI-Agenten mit den notwendigen Werkzeugen aus, um Management-Ziele autonom umzusetzen. IT-Administrator*innen können einfach eine Anweisung oder Frage eingeben, woraufhin der Agent den besten Lösungsweg ermittelt. Zudem lassen sich automatisierte Routinen einrichten, die komplett ohne manuelles Eingreifen laufen.

Beispiele hierfür sind:

  • Einsatzbereitschaft von Räumen: Auf die Frage «Ist mein Meetingraum bereit?» prüft der Agent die relevanten Geräte, behebt eventuelle Fehler selbständig oder bestätigt die Betriebsbereitschaft. Solche Prüfschleifen können auch automatisiert vor Arbeitsbeginn durchgeführt werden.
  • Autonomes Flottenmanagement: Einmal eine Richtlinie definieren – den Rest übernimmt der Agent. Er überwacht die Systeme kontinuierlich, identifiziert Offline-Geräte, startet Wiederherstellungsversuche und eskaliert Probleme nur dann an das IT-Team, wenn er sie nicht selbst lösen kann. Gleichzeitig informiert er Nutzer*innen im Raum über Wartungsarbeiten.
  • Smarte Raumnachrichten: Wichtige Infos lassen sich auf die Displays im Raum pushen – z. B. ein Willkommensgruß beim Check-in oder ein automatischer Hinweis, falls ein Raum kurzfristig gesperrt ist. Diese Funktion wird in Kürze in Neat Pulse integriert.
  • Kompatibilität mit lokalen Clients: Die Beta-Version von Neat Pulse MCP läuft lokal und unterstützt somit auch lokale MCP-Clients wie Claude Code und Gemini CLI.

«Wir holen das Gerätemanagement aus seinen starren Software-Silos heraus und machen es über offene Schnittstellen (MCP) für moderne KI-Systeme zugänglich», sagt Tormod Ree, Chief Product & Engineering Officer bei Neat. «MCP ermöglicht es intelligenten Agenten, direkt mit Neat Pulse zu interagieren und Geräte umgebungsübergreifend zu steuern. Das ist ein fundamentaler Schritt hin zu einem KI-gesteuerten Arbeitsplatz-Betrieb.»

Intelligent Framing: Edge-KI für gleichberechtigte Meetings

Intelligent Framing nutzt KI direkt auf den Neat-Geräten, um räumliche Daten kontinuierlich zu analysieren und die für das Meeting relevantesten Personen optimal sichtbar zu machen. Das System erkennt relevante Interaktionen und passt den Bildausschnitt entsprechend an.

Für maximale Flexibilität führt Neat drei maßgeschneiderte Bild-Modi ein:

  • Equal (Bisheriger Standard): Jede Person im Raum erhält unabhängig von der Aktivität exakt die gleiche Kachelgröße auf dem Bildschirm.
  • Highlights (Neu): Das System wählt dynamisch die drei, sechs oder acht aktivsten Sprecher*innen aus und zeigt sie in großen, prominenten Kacheln. Die restlichen Personen bleiben in kleineren Kacheln im Hintergrund sichtbar.
  • Highlights + Room (Neu): Bringt drei bis fünf Hauptsprecher*innen groß ins Bild, blendet aber parallel dazu den gesamten Raum als Übersicht ein. So bleibt die räumliche Orientierung für die Remote-Kolleg*innen erhalten.

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