Exabeam erweitert seine Lösung zur Verhaltensanalyse und reagiert damit auf wachsende Sicherheitsrisiken durch KI-Agenten. Neu ist die Unterstützung für OpenAI ChatGPT, Microsoft Copilot und Google Gemini, deren Nutzungsdaten in die Bedrohungserkennung integriert werden. Unternehmen erhalten mehr Transparenz über KI-Interaktionen, erkennen Anomalien früher und können Missbrauch wie Prompt-Injection gezielt identifizieren. Ziel ist es, Sicherheit, Compliance und den kontrollierten Einsatz von KI im Unternehmen zu verbessern.
Exabeam, führender Anbieter im Bereich Verhaltensanalyse für das agentische Unternehmen, kündigt eine bedeutende Erweiterung seiner Lösung Exabeam Agent Behavior Analytics an.
Ohne direkte Transparenz über die Nutzung von KI-Assistenten, einschließlich der gestellten Anfragen, der geteilten Daten, der Interaktionsfrequenz und der verwendeten Umgebungen, können Unternehmen weder ein normales Verhaltensmuster definieren noch Missbrauch erkennen oder neue KI-basierte Insider-Bedrohungen frühzeitig identifizieren.
Mit der neuen Unterstützung zur Erkennung von Agentenverhalten in OpenAI ChatGPT und Microsoft Copilot sowie der bestehenden Integration mit Google Gemini verwandelt Exabeam diese Dienste in wertvolle Quellen für Verhaltensdaten. Diese Daten fließen direkt in die Prozesse zur Erkennung, Untersuchung und Abwehr von Bedrohungen ein und ermöglichen es Sicherheitsteams, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz besser zu verstehen und zu schützen.
«KI-Agenten entwickeln sich rasant von einfachen Chatbots hin zu autonomen digitalen Mitarbeitenden», erklärt Steve Wilson, Chief AI and Product Officer bei Exabeam. «Sie authentifizieren sich, greifen auf Systeme zu und führen geschäftskritische Prozesse aus. Im Falle einer Kompromittierung wirken ihre Aktivitäten oft legitim. Klassische Schutzmechanismen reichen hier nicht mehr aus. Unternehmen benötigen eine tiefgehende Transparenz über Verhaltensmuster, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen, bevor daraus sicherheitskritische Vorfälle entstehen.»
Egon Kando, VP Europe bei Exabeam ergänzt:
«In Deutschland und im gesamten europäischen Raum stehen Unternehmen vor der Herausforderung, Innovation und Compliance in Einklang zu bringen, insbesondere im Kontext der DSGVO und neuer regulatorischer Anforderungen rund um Künstliche Intelligenz. Unsere Lösung ermöglicht es Organisationen, KI un KI-Agenten sicher einzusetzen und gleichzeitig die notwendige Kontrolle, Governance und Transparenz zu gewährleisten.»
Um diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden, erweitert Exabeam seine Plattform um mehrere Funktionen zur Absicherung von KI-basierten Anwendungen. Die Lösung erstellt dynamische Verhaltensprofile, um ungewöhnliche Aktivitäten wie plötzliche Nutzungsspitzen oder atypische Ressourcennutzung zu erkennen. Darüber hinaus identifiziert sie Missbrauch durch Prompt-Injection oder Modellmanipulation. Gleichzeitig überwacht sie Identitäten und Berechtigungen, um Anomalien bei Rollen und Zugriffsrechten aufzudecken.
Exabeam bietet zudem vollständige Transparenz über den gesamten Lebenszyklus von KI-Agenten, von der Erstellung bis zur Nutzung. Darüber hinaus orientiert sich die Lösung an den wichtigsten bekannten Risiken im Bereich der Künstlichen Intelligenz und stellt einen strukturierten Rahmen zur Bewertung und Minimierung dieser Risiken bereit.
«Die zunehmende Verbreitung von KI-Agenten verändert die Bedrohungslandschaft grundlegend», erklärt Nithin Reddy, Global Vice President Cybersecurity bei Dayforce. «Sicherheitsteams arbeiten heute in einer Umgebung, in der Menschen und autonome Systeme in großem Umfang interagieren. Exabeam schafft die notwendige Transparenz, um sich auf die wirklich relevanten Risiken zu konzentrieren und gleichzeitig Innovation sicher voranzutreiben.»
Diese neuen Funktionen werden durch weitere Verbesserungen der Exabeam New-Scale und LogRhythm Plattformen ergänzt, die darauf abzielen, Sicherheitsprozesse zu vereinfachen, die Anzahl irrelevanter Alarme zu reduzieren und die Bedrohungserkennung zu beschleunigen.