Vorsicht Betrug: Die fünf häufigsten Maschen im Ausverkauf

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Vorsicht Betrug: Die fünf häufigsten Maschen im AusverkaufVorsicht Betrug: Die fünf häufigsten Maschen im Ausverkauf
Vorsicht Betrug: Die fünf häufigsten Maschen im Ausverkauf

Der Winterschlussverkauf lockt nicht nur Schnäppchenjäger, sondern auch Betrüger an. Gefälschte SMS, Fake-Shops und betrügerische Gewinnspiele sind weit verbreitet. Verbraucher sollten auf Phishing-Versuche und gefälschte Angebote achten. Unternehmen setzen auf gesicherte Kommunikationskanäle, um Kunden zu schützen. Technologien wie Conversational APIs und RCS helfen, echte von betrügerischen Inhalten zu unterscheiden. Sicherheitsmassnahmen sind entscheidend, um Betrug zu verhindern.

Gefälschte SMS zu einem Paketversand, Fake-Shops auf Social Media und betrügerische Gewinnspiele: Auch nach der Weihnachtszeit nehmen Online-Betrugsmaschen nicht ab. Worauf Verbraucher:innen im Januar achten sollten.

Der Winterschlussverkauf hat begonnen und viele Menschen tauschen ihre Weihnachtsgeschenke um oder sind auf der Suche nach den besten Angeboten, um Geldgeschenke einzulösen. Doch nicht nur Käufer:innen sind momentan aktiv, sondern auch Betrüger:innen, die mit stellenweise täuschend echten Fälschungen auf SMS, E-Mail, Social Media und Kundenservicekanälen lauern. Von falschen Versandbenachrichtigungen bis hin zu gefälschten Gewinnspielen nutzen Betrüger:innen die steigende Popularität von mobilem Shopping, KI und Conversational Commerce aus, um Konsument:innen zu täuschen.

Laut dem Kommunikationsdienstleister Sinch setzen immer mehr Marken auf gesicherte digitale Kommunikationskanäle, um Verbraucher:innen vor Betrug zu schützen. Das sind die fünf häufigsten Betrugsmaschen inklusive Massnahmen, mit denen Unternehmen gegensteuern können:

#1 «Ihre Bestellung wurde versandt!» – dabei wurde nichts bestellt

Betrüger:innen versenden gefälschte SMS mit Tracking-Links, die Käufer:innen auf Phishing-Websites locken sollen. Diese Nachrichten wirken oft täuschend echt und treten besonders häufig jetzt auf, da viele Menschen auf ihre Lieferungen warten. Viele Unternehmen setzen darum auf zusätzliche Kontrollmechanismen, wie etwa die Überprüfung von Absender-IDs und die Analyse auffälliger Versandmuster.

#2 Flash-Sales auf Social Media

Instagram und TikTok werden von Betrüger:innen mit Anzeigen überflutet, die 90 Prozent Rabatt auf bekannte Marken versprechen. Der Haken: Die Websites sind gefälscht, und Zahlungsdaten werden gestohlen. Technologien wie sogenannte Conversational APIs ermöglichen es Marken, ihre Kundenkommunikation auf sozialen Plattformen abzusichern und eindeutig identifizierbare Kontaktmöglichkeiten zu schaffen. So fällt es Verbraucher:innen leichter, echte Angebote von betrügerischen zu unterscheiden.

#3 Vorsicht vor gefälschten Chatbots auf Support-Seiten

Eine schnelle Suche nach der Support-Seite eines Unternehmens kann Käufer:innen auf eine gefälschte Website führen, die mit einem Chatbot ausgestattet ist. Dieser fordert sensible Informationen wie Kreditkartendaten an und wird speziell für betrügerische Handlungen während der Shopping-Hochsaison entwickelt. Branchenexpert:innen beobachten, dass der Einsatz von Conversational AI im Kundenservice stark zunimmt. Gleichzeitig wächst jedoch auch das Risiko von Imitationen. Laut einer internationalen Befragung von Sinch setzen bereits 96 Prozent der befragten Führungskräfte im Einzelhandel auf Conversational-Commerce-Ansätze.

#4 Exklusive VIP-Angebote

E-Mails mit „geheimen“ Rabatten und exklusivem Zugang sind oft Phishing-Versuche. Durch das Anklicken der Links kann Malware installiert oder Login-Daten gestohlen werden. Um dem entgegenzuwirken, setzen viele Unternehmen auf verifizierte und authentifizierte E-Mail-Kommunikation. Kommunikationsdienstleister unterstützen Marken dabei, entsprechende Sicherheitsstandards auch im E-Mail-Marketing umzusetzen.

#5 Gefälschte Gewinnspiele – nichts zu gewinnen

Betrüger:innen kapern Kommentarbereiche und geben sich als Marken aus, um gefälschte Gewinnspiele zu posten. Oft werden Geschenkkarten, technische Geräte oder exklusive Rabatte versprochen. Verifizierte Absenderprofile und moderne Messaging-Standards wie RCS (Rich Communication Services) können helfen, echte Aktionen klar von betrügerischen Inhalten abzugrenzen. Laut einer Sinch-Umfrage sehen 59 Prozent der befragten Führungskräfte Sicherheit als grössten Vorteil von RCS.

Sinch

Sinchs (XSTO: SINCH) Vision ist es, jedes Unternehmen mit jedem Kunden zu verbinden, überall auf der Welt. Mit der vertrauenswürdigsten Basis der Branche für intelligente Kundenkommunikation ermöglicht Sinch jährlich über 900 Milliarden Kundeninteraktionen für mehr als 190.000 Kunden weltweit. Führende globale Unternehmen, darunter KI Innovatoren, setzen auf Sinch, um Kundenbeziehungen zu stärken und nahtlose Erlebnisse über Messaging, E-Mail und Voice zu bieten. Seit der Gründung im Jahr 2008 ist Sinch profitabel, erzielte 2024 einen Nettoumsatz von 3 Mrd. USD (28,7 Mrd. SEK) und beschäftigt über 4.000 Mitarbeitende in mehr als 60 Ländern, mit Hauptsitz in Stockholm. Sinch ist an der Nasdaq Stockholm notiert.

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