Zoom stellt neues KI-basiertes Webinterface vor

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Zoom hat ein neues Webinterface vorgestellt, das auf künstliche Intelligenz setzt. Mit ai.zoom.us können Meetings mit der Videokonferenzsoftware einfach mit Daten aus Google Drive, Microsoft OneDrive oder Slack verbunden werden. Schnittstellen zu Gmail und Outlook sollen folgen.

Mit dem AI Companion will Zoom vor allem die Zeit verringern, die für die Vorbereitung von Meetings aufgewendet wird. Der KI-Assistent ist in der Lage, alle für die Konferenz benötigten Daten bereitzustellen. Er soll außerdem die Inhalte der Konferenz zusammenfassen und notwendige weitere Schritte ableiten. Darüber hinaus soll es möglich sein, aus den Gesprächsinhalten E-Mails und andere Dokumente zu erstellen, die als Follow-ups verwendet werden können.

Dank der Integration eines Kalenders kann die KI bereits vor den Meetings die notwendigen Informationen zusammentragen. Laut Zoom ist damit ein einfacherer Workflow bei der Vor- und Nachbereitung von Videokonferenzen möglich. In einer Beta-Version werden zudem persönliche Arbeitsabläufe getestet, die zum Beispiel jeden Morgen eine Zusammenfassung der Chatverläufe bereitstellen.

Ebenfalls in Vorbereitung ist My Notes, eine weitere KI-Hilfe. Sie soll Daten aus Meetings auch außerhalb von Zoom-Konferenzen bereithalten. Wenn ein Meeting beendet ist, verspricht das Unternehmen, wird My Notes die weiteren Arbeitsabläufe und Aufgaben übernehmen können.

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