IBM und ServiceNow helfen beim KI-Umstieg

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IBM und ServiceNow bündeln ihre Technologien, um Unternehmen bei der Modernisierung veralteter IT-Systeme für den KI-Einsatz zu unterstützen. Die Partnerschaft verbindet Daten- und Automatisierungslösungen von IBM mit der ServiceNow AI Platform. Ziel ist es, zwei zentrale Herausforderungen bei der KI-Einführung zu lösen: unzureichende Datenqualität und komplexe Legacy-Systeme. Statt bestehende Infrastrukturen zu ersetzen, sollen diese schrittweise für den KI-Einsatz weiterentwickelt werden.

IBM und ServiceNow wollen gemeinsam Unternehmen helfen, veraltete IT-Systeme fit für den KI-Einsatz zu machen. Kern der Zusammenarbeit ist die Verknüpfung von IBMs Daten- und Automatisierungstools mit der ServiceNow AI Platform. Ziel ist es, zwei der größten Hürden bei der Einführung von KI im Unternehmensmaßstab zu überwinden: fehlende KI-taugliche Daten und das sogenannte Legacy-Problem.

Über Jahrzehnte gewachsene IT-Infrastrukturen gelten als einer der größten Bremsklötze, wenn Unternehmen KI schnell und flächendeckend einführen wollen. IBM und ServiceNow wollen diese Systeme nicht ersetzen, sondern schrittweise modernisieren – damit Unternehmen ihre bestehenden Daten und Anwendungen in die KI-Ära überführen können.

Die Partnerschaft soll in drei Bereichen wirken:

  1. Bei der Anwendungsmodernisierung sollen Werkzeuge wie IBM Bob und watsonx.data alte Systeme analysieren und umstrukturieren.
  2. Im Bereich Datenverwaltung wird das ServiceNow Workflow Data Fabric mit IBM-Technologie erweitert, um Datenqualität, Beobachtbarkeit und Master Data Management zu stärken.
  3. Und im Bereich autonomer IT-Betrieb sollen Tools wie Red Hat Ansible, Instana und Hashicorp Terraform direkt in ServiceNow-Workflows eingebunden werden – um Probleme zu erkennen und zu beheben, bevor sie das Geschäft beeinträchtigen.

ServiceNow-Manager John Aisien sieht die Hilfe als notwendig an: «Die meisten Unternehmen wollen eine agentische KI einsetzen, aber es fehlt ihnen die Grundlage, um das in großem Maßstab umzusetzen. IBM bringe die Werkzeuge zur Systemmodernisierung, ServiceNow die Plattform, um Daten in allen Geschäftsprozessen nutzbar zu machen.» Raj Datta von IBM ergänzte, KI im großen Stil brauche mehr als Zugang zu Modellen – es gehe darum, Systeme, Daten und Workflows grundlegend neu zu denken.

Die gemeinsamen Lösungen sollen voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 verfügbar sein.

ServiceNow

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