Schulungspflicht für KI-Nutzung ab August 2025

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Schulungspflicht für KI-Nutzung ab August 2025

Ab dem 2. August 2025 wird eine verpflichtende Schulung für den Einsatz von KI in Unternehmen eingeführt. Besonders in sensiblen Bereichen müssen Mitarbeitende im sicheren Umgang mit KI-Systemen qualifiziert und dokumentiert geschult werden. Viele Beschäftigte fühlen sich laut Umfragen unzureichend vorbereitet. Ohne Schulung drohen Risiken wie Fehlentscheidungen, Datenschutzprobleme und ungenutzte Potenziale. Unternehmen sind jetzt gefordert zu handeln.

Ab dem 2. August 2025 wird eine Schulungspflicht für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen, insbesondere in sensiblen Einsatzbereichen, verbindlich. Die EU-Verordnung über Künstliche Intelligenz (AI Act) verpflichtet Unternehmen dazu, Mitarbeitende im sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit bestimmten KI-Systemen zu qualifizieren – und das dokumentiert und nachweisbar. Aktuelle Umfragen belegen jedoch, dass sich die Beschäftigten in Deutschland unzureichend auf den Einsatz von KI vorbereitet fühlen.

Alois Krtil, CTO von PINKTUM: «Wir haben ein Schulungsdefizit im Umgang mit KI, das sich durch den wachsenden Einsatz von GP AI verschärft.» General Purpose AI wie Copilot oder ChatGPT, die nicht auf spezifische Anwendungsbereiche beschränkt sind, unterstützen Beschäftigte immer stärker in der täglichen Arbeit und ihre Einsatzfelder sind nicht immer einfach in «sensibel» und «unsensibel» abgrenzbar. Beispielsweise können Halluzinationen in Arbeitsprozesse einfließen, wenn die Beschäftigten im Einsatz und der Risikoeinschätzung nicht geschult sind. Außerdem würden mangels Schulung die Potenziale durch KI nicht ausreichend ausgeschöpft, so Krtil. In der eLearning Benchmarking Studie, die PINKTUM Ende 2024 mit dem eLearning Journal veröffentlicht hat, benennen Entscheider «Datenschutz & Sicherheitsbedenken» und «Unzureichendes internes Know-how» als größte Herausforderungen von Unternehmen beim Einsatz von KI-Tools in der betrieblichen Bildung.

Joachim Pawlik, CEO PINKTUM: «Künstliche Intelligenz greift zunehmend in alltägliche Entscheidungen im Arbeitsleben ein – umso wichtiger ist es, dass Menschen, die Systeme verstehen, kontrollieren und kritisch hinterfragen können. Insofern geht es hier um Rechtssicherheit und um gelebte Verantwortung. Der Mensch muss aufgeklärter Entscheider bleiben.»

Alois Krtil, CTO PINKTUM: «Viele Unternehmen unterschätzen, dass bereits der Einsatz alltäglicher Tools wie Copilot oder ChatGPT Team in bestimmten Kontexten eine Schulungspflicht auslösen kann. Die Bandbreite an Anwendungen wächst täglich – entsprechend müssen auch die Schulungsmaßnahmen mitwachsen. Wer wartet, riskiert Compliance-Verstöße.»

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