Datenkompetenz gilt als Schlüssel für erfolgreiches B2B-Marketing. Doch investieren Industrieunternehmen auch dort, wo sie die grössten Herausforderungen sehen? Erste Ergebnisse des bvik-Trendbarometers 2027 deuten auf eine Lücke zwischen strategischen Zielen und Budgetplanung hin. Die Befragung beleuchtet zudem, wie KI, neue Kompetenzen und die Zusammenarbeit von Marketing und Vertrieb die Branche verändern könnten. Welche Prioritäten setzen Unternehmen – und wo besteht Handlungsbedarf?
Rund 80 Prozent der bisherigen Teilnehmenden am bvik-Trendbarometer Industriekommunikation 2027 halten Datenkompetenz und Datenhoheit im Marketing für entscheidend für die Marktbearbeitung der kommenden zwei Jahre. Dabei ergibt sich ein gewisses Spannungsfeld, denn laut der aktuellen B2B-Marketing-Budget-Studie vom September 2026 rangierte das Thema «Datenqualität und Tools» (57 Prozent) nur auf Rang drei im geplanten Investitionsbudget, nach «Generativer KI für Marketing und Content» (85 Prozent) und «KI-Agenten und Automatisierung»(72 Prozent).
Die Angaben zum Trendbarometer geben einen Zwischenstand der laufenden Befragung wieder. Die endgültigen Ergebnisse werden am 11. Januar 2027 veröffentlicht.
Zehn Trend-Thesen zum B2B-Marketing
Die Teilnehmenden der Befragung bewerten zehn Trend-Thesen zu aktuellen Entwicklungen im B2B-Marketing. Die Themen reichen von der Sichtbarkeit in KI-Suchsystemen und KI-Agenten im Marketing bis zu Führungskräfteprofilen in sozialen Netzwerken und dem Erfolg von Messen.
Fokusthema Marketing und Vertrieb
Im Fokusteil untersucht das bvik-Trendbarometer zusätzlich, wie Unternehmen die Schnittstelle zwischen Marketing und Vertrieb neu organisieren, welche Rollen dabei entstehen und welche Kompetenzen in den kommenden zwei Jahren gebraucht und neu aufgebaut werden, um den aktuellen Herausforderungen gerecht zu werden.
Jetzt noch teilnehmen
Der bvik ruft Marketing- und Vertriebsverantwortliche aus Industrieunternehmen sowie Fachleute aus Kommunikationsdienstleistungen zur Teilnahme auf. Die Befragung dauert rund zehn Minuten und ist kostenfrei. Sie endet am 31. Oktober 2026. Die Ergebnisse dienen als Branchenvergleich und Orientierung für die strategische Ausrichtung.