CCV und GIZ reisen mit Wirtschaftsdelegation nach Kenia

Der Customer Service & Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV) reist gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH vom 27. bis 31. Oktober 2026 mit einer Delegation deutscher Unternehmen nach Nairobi. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Chancen Kenia der deutschen Wirtschaft als Standort für Kundenservice, Business Process Outsourcing und Offshoring bietet.

Auf dem Programm stehen Besuche bei CCV-Mitgliedsunternehmen vor Ort, bei kenianischen Call Centern und bei afrikanischen BPO-Anbietern. Dazu kommen Gespräche mit der Deutschen Botschaft, mit Invest Kenya und mit den kenianischen Ministerien. Die Teilnehmenden lernen den Markt damit nicht aus Studien kennen, sondern direkt bei den Unternehmen und Institutionen, die ihn prägen.

Nairobi gilt als Silicon Savannah Afrikas. Englisch ist Amtssprache, das Land verfügt über viele junge, gut ausgebildete Fachkräfte, und die Zeitverschiebung zu Deutschland beträgt im Winterhalbjahr nur zwei Stunden. Für Unternehmen, die neue Standorte für ihren Kundenservice suchen, ist Kenia damit eine ernsthafte Option neben den bekannten Nearshore- und Offshore-Märkten.

«Wer heute über neue Standorte im Kundenservice nachdenkt, sollte sich Kenia selbst ansehen. In fünf Tagen bekommen die Teilnehmenden ein Bild vom Markt, das man sich allein kaum erarbeiten kann, und sie lernen die Menschen kennen, auf die es vor Ort ankommt», sagt Benjamin Barnack, Vizepräsident des CCV.

Begleitet wird die Delegation von Benjamin Barnack, Vizepräsident des CCV, und Jörg Uehlin, Global Business Services Lead der GIZ in Kenia. Die Reise wird vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt.

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