Wie KI-Vorreiter echten Mehrwert für Kunden schaffen

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Wie KI-Vorreiter echten Mehrwert für Kunden schaffenWie KI-Vorreiter echten Mehrwert für Kunden schaffen
Wie KI-Vorreiter echten Mehrwert für Kunden schaffen

Eine globale Studie unter 500 Entscheidern zeigt eine deutliche Lücke zwischen der Einführung künstlicher Intelligenz und ihrem messbaren Geschäftsnutzen. Rund neun von zehn Grossunternehmen berichten von besseren Datenzugängen, veränderten Abläufen und höherer Produktivität, doch nur 18 Prozent erzielen signifikante Umsatzsteigerungen. KI-Vorreiter verankern die Technologie strategisch, skalieren messbare Anwendungsfälle und investieren gezielt in Führung, Daten und Weiterbildung.

HCLTech, ein weltweit führendes Technologieunternehmen, veröffentlicht den globalen Forschungsbericht «The Blueprint for AI Leadership». Dieser zeigt eine wachsende Kluft zwischen Unternehmen, die künstliche Intelligenz (KI) einsetzen, und solchen, die damit einen signifikanten geschäftlichen Mehrwert erzielen.

Die gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Raconteur durchgeführte Studie unter 500 Entscheidern in Großunternehmen zeigt, dass die Einführung von KI nicht länger die zentrale Hürde darstellt. 90 Prozent der Unternehmen geben an, dass generative KI und agentenbasierte KI ihre Arbeitsabläufe verändern. 91 Prozent berichten von einem verbesserten Datenzugriff und 90 Prozent von Produktivitätssteigerungen.

Alarmierend ist jedoch, dass nur 18 Prozent der Befragten mit KI signifikante Umsatzsteigerungen erzielen. Dies verdeutlicht die kritische Lücke zwischen operativen Fortschritten und konkreten Geschäftsergebnissen. Die Unternehmen, die sich als KI-Vorreiter etabliert haben, führen KI nicht nur ein, sondern nutzen sie systematisch für Wachstum, Innovationen und ein besseres Kundenerlebnis. Viermal so hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie agentenbasierte und autonome KI skalieren. Zudem sind sie deutlich erfolgreicher darin, messbare Use Cases zu definieren (73 gegenüber 22 Prozent) und die Unterstützung der obersten Führungsebene zu sichern (63 gegenüber 36 Prozent).

Effizienz allein greift zu kurz

Jene Unternehmen, die als KI-Nachzügler agieren, beschränken sich weiterhin auf schrittweise Verbesserungen. Sie bewerten KI ausschließlich unter Effizienz- und Kostenaspekten. Dadurch schränken sie ihre Fähigkeit ein, sich durch bessere Ergebnisse vom Wettbewerb abzuheben oder die Effekte von KI unternehmensweit zu skalieren.

Am deutlichsten zeigt sich die Kluft bei den grundlegenden Voraussetzungen. KI-Vorreiter haben KI in ihre Geschäftsstrategie integriert, die notwendige Datenbasis geschaffen und sind bei der Transformation ihrer Belegschaft weit voraus: 93 Prozent verfügen über strukturierte Weiterbildungsprogramme, verglichen mit lediglich 20 Prozent bei den KI-Nachzüglern.

KI wird zum Element zentraler Prozesse und Entscheidungen

Entscheidend ist, dass die Vorreiter KI in zentrale Arbeitsabläufe und Entscheidungsprozesse integrieren. Damit schaffen sie die Voraussetzung für Skalierbarkeit, Anpassungsfähigkeit und kontinuierliche Verbesserungen – Fähigkeiten, die KI-Nachzügler bislang noch nicht institutionell verankert haben. Eine hohe KI-Reife zeigt sich darin, dass Unternehmen nicht nur einzelne Tools einsetzen, sondern ihre Transformation unternehmensweit steuern.

«KI ist in eine entscheidende Phase eingetreten. Der Erfolg wird davon abhängen, wie gut Unternehmen Menschen, Daten und Technologie zusammenbringen», erklärt Pawan Vadapalli, Corporate Vice President und Global Head of Digital Business Services bei HCLTech. «Die Vorreiter beschränken sich nicht darauf, immer weitere Pilotprojekte anzustoßen. Sie überdenken grundlegend, wie ihr Geschäft funktioniert, und integrieren KI in alltägliche Entscheidungen und Arbeitsabläufe. Dieser koordinierte Wandel in den Bereichen Führung, Kultur und Grundlagen macht aus KI mehr als nur ein Werkzeug und schafft einen echten, langfristigen Wettbewerbsvorteil.»

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