Der Report beleuchtet, warum Marken in der heutigen Attention Economy umdenken müssen. Eine wachsende Zahl von Kanälen und Inhalten führt dazu, dass nur ein kleiner Teil der täglichen Werbekontakte tatsächlich wahrgenommen wird. Klassische Planungs- und Messmethoden stossen dadurch an ihre Grenzen. Künstliche Intelligenz wird als strategischer Hebel beschrieben, um Planung, Aktivierung und Messung zu modernisieren. Durch präzisere Prognosen, automatisierte Optimierung und attentionbasierte Messansätze können Marken Streuverluste reduzieren, Effizienz steigern und ihre Relevanz im Wettbewerb nachhaltig erhöhen.
Dentsu Central Europe zeigt mit dem «Accelerating Media Impact with AI in 2026»- Report, wie Künstliche Intelligenz (KI) zu einem entscheidenden Wachstumstreiber für Marken wird. Die Analyse macht deutlich: Herkömmliche Methoden in Planung, Aktivierung und Messung reichen in der heutigen fragmentierten Attention Economy nicht mehr aus. Marken, die KI nicht nur punktuell, sondern als strategischen Hebel nutzen, erschliessen neue Effizienzpotenziale, stärken ihre operative Leistungsfähigkeit und erhöhen ihre Relevanz in einem zunehmend stärker umkämpften Kommunikationsraum.
Attention Economy: Wem die Aufmerksamkeit zukommt, hat den Wettbewerbsvorteil
In einer Medienlandschaft, in der Touchpoints, Inhalte und Plattformen exponentiell zunehmen, wird Aufmerksamkeit zur härtesten Währung der Kommunikation. Genau hier setzt der Report an: Die Analyse zeigt, dass klassische Planungs- und Messmethoden in dieser fragmentierten Aufmerksamkeitssituation zunehmend an ihre Grenzen stossen. Menschen begegnen täglich rund 84 Minuten Werbung – doch nur etwa 9 Minuten davon schaffen es in das tatsächliche «Relevant Set» der Konsumenten. Diese verbliebene Spanne ist der entscheidende Moment der Werbewirkung, denn nur aufmerksam wahrgenommene Botschaften können Markenbekanntheit, Emotionen oder Kaufimpulse auslösen.
Die Attention Economy fungiert damit als strategischer Rahmen, der verdeutlicht, warum KI-basierte Technologien heute nicht mehr «nice to have», sondern ein echter Wettbewerbsvorteil sind: Sie helfen Marken, genau jene knappen Aufmerksamkeitsmomente zu identifizieren, zu nutzen und zu maximieren. Entscheidend ist dabei nicht nur, dass Werbung ausgespielt wird, sondern ob sie wahrgenommen wird – und ob sie im Gedächtnis bleibt. Der Report zeigt, dass Marken, die Wahrnehmung statt nur Ausspielung messen, ihre Branding-Erfolge bis zu dreimal präziser vorhersagen können als Unternehmen, die weiterhin ausschliesslich auf klassische Viewability-Kennzahlen setzen.
So wird die Attention Economy im Kontext des gesamten Reports zum verbindenden Leitmotiv: Sie erklärt, warum die heutigen Herausforderungen – Fragmentierung, Reizüberflutung, ineffiziente Mediaarchitekturen – ohne KI kaum noch beherrschbar sind. Und sie macht gleichzeitig deutlich, weshalb die nachfolgenden Kapitel des Reports gerade auf KI als Hebel für Planung, Aktivierung und Messung so konsequent aufbauen: Weil Marken nur dann wachsen, wenn sie dort sichtbar werden, wo Aufmerksamkeit real stattfindet – und KI als Schlüsseltechnologie erstmals ermöglicht, diese Momente systematisch zu identifizieren, zu verstehen und zu optimieren.
AI als strategischer Hebel für Effizienz und Wachstum
Rund 56 Prozent der Marketing-Profis weltweit setzen bereits KI-Tools ein – vor allem in der Content-Erstellung, im Social Media Management, in der E-Mail-Optimierung und in der Personalisierung. Doch diese bisherige Nutzung kratzt nur an der Oberfläche. Erst jetzt beginnt KI, ihr volles Potenzial über die gesamte Marketing-Wertschöpfungskette hinweg zu entfalten und Marketingorganisationen grundlegend zu transformieren:
Smartere Planung: Vom Bauchgefühl zur präzisen Vorhersage
Agentic und generative KI ermöglichen eine völlig neue Qualität der Marketingplanung. Durch KI-basierte Prognosen, Szenario-Simulationen und dynamische Budgetallokation können Teams fundierte Entscheidungen treffen – nicht mehr auf Grundlage veralteter Reports, sondern durch Modelle, die ständig lernen und sich laufend an Marktveränderungen anpassen.
So wird die Planungsphase von einem statischen Jahresprozess zu einem reaktiven, kontinuierlichen Entscheidungszyklus, der Risiken reduziert und Chancen früher erkennbar macht.
Schärfere Aktivierung: Kampagnen, die sich selbst optimieren
In der Aktivierungsphase sorgt KI für eine neue Form von Präzision und Effizienz. Automatisierte Gebotsoptimierung, Zielgruppenmodelle, hochgranulare Segmentierung und kreative Rotation in Echtzeit führen dazu, dass Kampagnen nicht nur schneller erstellt, sondern kontinuierlich verbessert werden – basierend auf Tausenden Mikro-Signalen aus dem Nutzerverhalten.
Was früher manuell in Wochenzyklen optimiert wurde, geschieht heute sekündlich und vollautomatisiert, was massgeblich zur Performance-Steigerung beiträgt.
Genauere Messung: Ein zentraler Intelligence Hub statt Datensilos
Einer der grössten Sprünge findet aktuell in der Mess- und Analysephase statt. Durch KI lassen sich bislang fragmentierte Datenquellen – von Media KPIs über Customer Signals bis hin zu CRM-Daten – zu einem zentralen Intelligence Hub verknüpfen. Das schafft eine vollständige, konsistente Sicht auf die Customer Journey und ermöglicht Attributionsmodelle, die weit über einfache Last-Click-Logiken hinausgehen. Die Folge: bessere Steuerung, robustere Entscheidungen und messbar höhere Marketingeffizienz.
Generative AI transformiert Content – effizienter, personalisierter, performanter
Generative KI ermöglicht eine radikale Beschleunigung und Professionalisierung von Kreativprozessen. Wo Teams früher Tage oder Wochen benötigten, um unterschiedliche Versionen von Texten, Bildern oder Videos zu erstellen, können heute innerhalb weniger Minuten komplette Creative-Varianten produziert, getestet und optimiert werden.
Durch personalisierte Creatives, dynamische Bild- und Videoerstellung sowie automatisierte Texterstellung entsteht eine neue Form der kreativen Skalierung: Inhalte werden nicht nur schneller produziert, sondern in Echtzeit an Zielgruppen, Stimmungen, Kontexte und Kanäle angepasst. Das sorgt für eine nachweislich höhere Relevanz in der Nutzeransprache – und damit für deutlich bessere Performance entlang des gesamten Funnels.
Die Effekte sind messbar:
- bis zu 41 Prozent höhere Conversion-Rates, weil Creatives genauer auf Nutzerbedürfnisse zugeschnitten sind und häufiger die richtigen emotionalen Trigger setzen.
- 32 Prozent geringere Produktionskosten, da zeitintensive manuelle Arbeitsschritte entfallen und Content-Varianten automatisiert generiert werden können.
- über 25 Prozent gesteigerte Engagement-Raten, weil dynamische Inhalte besser performen, schneller iterierbar sind und in A/B-Tests kontinuierlich weiterentwickelt werden.
In Summe verschiebt generative KI damit die Rolle von Kreativarbeit: von einem linearen, ressourcenintensiven Prozess hin zu einem agilen, datengestützten Kreativsystem, das Marken ermöglicht, schneller zu reagieren, präziser zu kommunizieren und deutlich effizienter zu skalieren.
Agentic AI als Gamechanger: 89 Prozent der CMOs erwarten starke Auswirkungen
Marketing-Verantwortliche erwarten weltweit enorme transformative Effekte durch sogenannte Agentic AI – KI-Systeme, welche eigenständig Aufgaben priorisieren, Entscheidungen vorbereiten und Prozesse orchestrieren. Das Potenzial ist hoch, doch Herausforderungen wie Datenqualität, Integration, Transparenz und der verantwortungsvolle Nutzen von KI müssen konsequent adressiert werden, damit Agentic AI ihr volles Wertschöpfungspotenzial sicher, skalierbar und vertrauenswürdig entfalten kann.
«Wir stehen an einem entscheidenden Wendepunkt: Künstliche Intelligenz macht unsere Media-Strategien präziser und messbar wirkungsvoller. In einer Zeit knapper Aufmerksamkeit ist das ein bedeutender Vorteil. Die Technologie deckt verborgene Ineffizienzen auf und schützt Budgets konsequent vor Streuverlusten. Was mich dabei besonders antreibt? Die KI ersetzt nicht unser Gespür für Marken. Im Gegenteil: Sie gibt uns den nötigen Raum für Strategie und mutige Ideen zurück. So entsteht wieder Kommunikation, die Menschen wirklich bewegt. Für Marken ist klar: Wer KI heute klug integriert, setzt nicht auf einen kurzen Hype. Das eigene Fundament wächst stattdessen gesund mit den neuen Anforderungen mit. So entstehen echte Werte und ein Wettbewerbsvorteil, der auch morgen noch Bestand hat», kommentiert René Schaub, Group Head Web & App Developement bei dentsu.
dentsu
Dentsu ist Wachstums- und Transformationspartner weltweit führender Unternehmen. 1901 in Tokio (Japan) gegründet, ist dentsu heute in über 145 Ländern und Regionen vertreten. Das Unternehmen zeichnet sich durch eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Förderung und Entwicklung von Innovationen aus und kombiniert die Talente seines globalen Netzwerks führender Marken, um wirkungsvolle und integrierte Wachstumslösungen für seine Kunden zu entwickeln. Dentsu bietet End-to-End Experience Transformation (EX) durch die Integration seiner Dienstleistungen in den Bereichen Media, CXM und Creative an. Mit seinem Business Transformation (BX) - Ansatz, verschiebt Dentsu nicht nur die Grenzen der Transformation für Marken, Menschen und Gesellschaft, sondern ist auch Wegbereiter für ein nachhaltigeres Wachstum. Dentsu, Innovating to Impact.
