Mit den neuen o3- und o4-mini-Modellen erhalten Nutzer erstmals Zugriff auf alle integrierten KI-Werkzeuge – von Websuche über Datenanalyse bis Bildverarbeitung. Die Modelle entscheiden selbstständig, wann welches Tool sinnvoll ist. Das ermöglicht die Lösung komplexer Aufgaben, etwa im Bereich Forschung, Entwicklung oder Geschäftsanalyse – besonders für KMU eine starke Alternative zu eigenen Sprachmodellen.
OpenAI hat neue Versionen seiner o-Serie veröffentlicht. Mit o3 und o4-mini sollen Nutzer besser recherchieren können. «Es sind die cleversten Modelle, die wir bislang produziert haben», heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Man wolle damit auch den Schritt unternehmen, die Modelle einem akademischen Publikum zugänglich zu machen.
Zum ersten Mal können ChatGPT-Modelle auch über Agenten alle Werkzeuge nutzen, die das Unternehmen bislang anbietet. Dazu gehören die Websuche, die Analyse von hochgeladenen Dokumenten und Daten mit Python sowie visuelle Inputs. Die Modelle sollen in der Lage sein, selbst zu entscheiden, wann die Nutzung welcher Werkzeuge am sinnvollsten ist. Sie können dadurch auch komplexere Aufgaben bearbeiten.
Das dürfte vor allem für kleine und mittlere Unternehmen interessant sein, die sich keine eigenen LLMs leisten können. ChatGPT kann beispielsweise Verkaufszahlen mit Marktdaten vergleichen oder Chatverläufe analysieren und Verbesserungsvorschläge machen. ChatGPT o3 richtet sich besonders an Programmierer, Wissenschaftler und Datenanalysten. ChatGPT o4-mini ist eine kostengünstigere und schnellere Version.