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Wie Einkäufer von Unternehmen seriöse Online-Marktplätze schnell erkennen

cmm360 - 20. Juli 2021

Diese 5 Kriterien zeichnen eine vertrauensvolle B2B-Plattform aus

Vertrauen und Transparenz sind für den Handel zwischen Unternehmen essentiell. Nur wenn sich Geschäftspartner aufeinander verlassen können, kommt es zu einem Kaufabschluss. Sebastian Keller, Vice President Product bei Visable, erklärt, woran man einen seriösen B2B-Marktplatz im Internet erkennt.

1. Guter Kundenservice schafft Vertrauen


Kunden erwarten eine kompetente und persönliche Beratung. Ein professioneller und rund um die Uhr erreichbarer Kundenservice bindet langfristig Kunden und schafft durch persönliche Beratung Vertrauen. Eine seriöse Online-B2B-Plattform zeichnet sich durch mehrere Kontaktmöglichen aus und meldet sich schnell zurück. Auf keinen Fall fehlen sollte die Angabe der Telefonnummer und der E-Mail-Adresse. Wichtig ist, dass Kunden eine zuverlässige Anlaufstelle geboten wird, die sie bei Problemen und Fragen kontaktieren können und die ihnen beratend zur Seite steht.

2. Transparenz erhöht die Glaubwürdigkeit

Damit Kunden sich schnell auf einer B2B-Plattform mit Blick auf ihr gewünschtes Produkt orientieren können, sollten möglichst viele Daten über die potenziellen Anbieter transparent gemacht werden. Visable veröffentlicht beispielsweise auf Wunsch die Finanzkennzahlen der Unternehmen, die ihre Produkte auf wlw (ehemals «Wer liefert was») anbieten. Denn: Die Bilanz- und Finanzdaten sind für Einkäufer ein wichtiges Entscheidungskriterium. Sie geben Aufschluss über die Vertrauenswürdigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftspartner. Auch die Möglichkeit, Bewertungen über die jeweiligen Verkäufer abzugeben und sichtbar zu machen, ist hilfreich. Eine gute Reputation erhöht bei potenziellen Käufern das Vertrauen und stärkt die Glaubwürdigkeit.

3. Auf Nummer sicher gehen mit etablierten B2B-Marktplätzen und -Plattformen

Kompetente B2B-Plattformen haben eine gute Reputation und viel Erfahrung. Die Nutzer erkennen sie an bestimmten Kennzahlen, zum Beispiel an der Anzahl der registrierten Anbieter oder an der Anzahl monatlicher Suchanfragen. Um die Qualität der Daten zu erhalten, durchlaufen die Anbieter bei etablierten B2B-Marktplätzen in der Regel einen strengen Verifizierungsprozess. Dieser dient dazu, die Authentizität der Unternehmen und der von ihnen angegebenen Daten sicherzustellen. Seriöse Anbieter veröffentlichen auch Referenzen zur Zusammenarbeit mit renommierten Unternehmen.

4. Vertrauensvolle B2B-Plattformen setzen auf Zertifikate und Siegel

Um den Kunden ein Höchstmass an Qualität für ihre gesuchten Produkte zu liefern, setzen seriöse B2B-Plattformen auf die Sichtbarkeit von Zertifikaten der Verkäufer, die sie auf ihren Profilen einbinden können. Damit belegen sie, dass sie Normen in Bezug auf beispielsweise Qualität, Daten-, Arbeits- oder Transportsicherheit, Energiemanagement, Umwelt und Compliance einhalten. Aber: Langanhaltende Wirkung entwickeln nur Siegel und Zertifikate, die in regelmässigen Intervallen vergeben werden. Denn die müssen sich Unternehmen durch meist kostenpflichtige Prüfungen beziehungsweise Audits stets aufs Neue verdienen. Die Siegel sollten also vor einem Kauf gründlich auf ihre Aussagekraft geprüft werden. Aber nicht nur die Unternehmen selbst, sondern auch die jeweilige B2B-Plattform schafft mehr Transparenz über die eigene Leistungsfähigkeit durch externe Siegel. So setzt Visable beispielsweise auf das Bewertungszertifikat von eKomi und macht Kundenbewertungen und Erfahrungen damit für alle transparent. Zudem sind die Plattformen wlw und EUROPAGES mit dem BME-Gütesiegel «Anbietersuche» prämiert.

5. Professioneller Auftritt: Der erste Eindruck entscheidet

Der erste Eindruck zählt. Eine professionelle B2B-Plattform ist ansprechend und übersichtlich gestaltet. Alle relevanten Informationen wie das Leistungsspektrum oder die Anzahl der registrierten Unternehmen sind auf der Website ersichtlich. Das empfiehlt sich auch für die Unternehmensprofile auf der jeweiligen Plattform. Eine gute Übersicht macht es professionellen Einkäufern leichter, einzelne Anbieter zu vergleichen. Die Profile sollten mindestens so gut gepflegt werden wie die eigene Firmenwebsite. Auch wenn es fast selbstverständlich ist: Unübersichtliche Seiten, widersprüchliche oder versteckte Informationen und Rechtschreibfehler schrecken Käufer im schlimmsten Fall sofort ab. Immer wichtiger sind zudem professionelle Produktbilder und -videos sowie z. B. Fotos vom Standort oder dem Management.

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