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Unternehmen sind heute mehr denn je auf Unterstützung angewiesen, um sich für die Anforderungen der neuen Arbeitswelt zu rüsten: Transformation ist das drängendste Problem im Management sämtlicher Branchen. Die darüber bestehende Debatte endet jedoch gemeinhin bei der Digitalisierung – und damit zu früh. Vielmehr müssen Unternehmen auf mehreren Ebenen wandlungsbereit sein. Schon jetzt zeigt sich, dass Organisationen, die sich technologisch, räumlich und vor allem menschlich nicht weiterentwickeln, im hochmodernen Umfeld von New Work nicht bestehen können.

Die meisten Unternehmen sind bereit für den Schritt in die nächste Evolutionsstufe, wissen aber nicht, wie sie ihn gehen sollen. Schnell stoßen sie an Grenzen: Strategien, die früher funktioniert haben, sind obsolet; Rahmenbedingungen haben sich verändert; Manager ruhen sich auf Erfolgen der Vergangenheit aus und verkennen die Dringlichkeit neuer Wege. Die drastische Folge: Führungskräfte scheitern an der transformativen Aufgabe, und mit ihnen oft ganze Unternehmensbereiche.

Es ist augenfällig, dass Unternehmen im Kontext von Transformation zu wenig Aufmerksamkeit auf „Räume“ legen. Gemeint sind Räume nach außen und nach innen: physische Räumlichkeiten also genauso wie das Mindset, das den Arbeitsalltag in der Organisation bestimmt. Äußere Räume werden selten modernsten Maßstäben gerecht, obwohl die Raumqualität sich nicht länger an den Bedürfnissen des Arbeitgebers orientieren sollte, sondern an den dort tätigen Menschen. Daraus folgt, dass für verschiedene Menschen auch unterschiedliche Büroumfelder notwendig sind – Stichwort Multi-Space-Konzept. Mindestens genauso wichtig für den Wandel sind die „inneren Räume“: Neben technischen Prozessen ist es der Mensch, der die Hauptrolle für die Transformation spielt. Das wird allzu oft vernachlässigt. Dabei bedeutet Kulturveränderung eine Veränderung des Mindsets. Nur wenn diese weichen Faktoren nicht untergehen, lassen sich die passenden Mitarbeiter finden, die langfristig, effizient und loyal für das Unternehmen arbeiten. Das entscheidet maßgeblich über den Erfolg eines Unternehmens im Wettbewerb der Zukunft.

Profil

Susanne Busshart, erklärtes Enfant terrible und New-Work-Evangelistin ist Expertin für Digitale Transformation und Future Workplaces. Als Geschäftsführerin von rosa & leo, einer „New Work Boutique“ mit Sitz in Frankfurt am Main und 100-prozentiger Tochter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, berät sie Unternehmen auf allen Entscheidungsebenen und analysiert kundenspezifische Herausforderungen der Digitalisierung des Kerngeschäfts, auch im Hinblick auf neue digitale Geschäftsmodelle und Vertriebskanäle. Das Beratungsziel der Agentur ist es, Unternehmen in die nächste Evolutionsstufe zu führen und dabei ökonomische, technologische und kulturelle Faktoren zu beleuchten. Mit ihrem Know-how unterstützt Susanne Busshart innerhalb des Change-Prozesses zu einem zukunftsorientierten Unternehmen.

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