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Management, Marketing, Lead Generierung

Strategie und Transformation

cmm360 - 4. November 2020

Autorin: Cia Kleffmann, Gründerin und CEO von SIXROOMS

Meist bedeuten sie eine Zuspitzung problematischer Ereignisse, die Eskalation riskanter Situationen oder das ungewollte Eintreten substanziell gefährdender Prozesse – Krisen stellen Wendepunkte in der Entwicklung eines Unternehmens dar. Falsch gehandhabt, kommen schwerwiegende Konsequenzen auf betroffene Organisationen zu, im schlimmsten Fall die Insolvenz. Anstatt jedoch die Gesamtstrategie zu überprüfen, fallen zahlreiche Firmen in tradierte Verhaltensmuster zurück. Im Bereich Marketing bedeutet das häufig drastische Budgetkürzungen, doch davon profitiert einzig die Konkurrenz. Um auch in disruptiven Zeiten Leads und Verkaufschancen zu generieren, benötigen Organisationen eher mehr Inhalte, positive Ansätze und kreative Lösungswege als weniger.

Wege zur Besserung

Nicht immer sind es externe Gründe, wie aktuell die Corona-Pandemie, die für wirtschaftliche Schieflagen sorgen. Bei der Entstehung von Unternehmenskrisen spielen häufig mehrere Faktoren zusammen und verstärken sich gegenseitig. Schwächt beispielsweise eine anhaltende Konjunkturflaute das Weltwirtschaftswachstum, werden Handlungsspielräume enger. Fehler des Managements können in einer solchen Situation schnell in die Krise führen, insbesondere, wenn die Folgen der Fehlentscheidung länger unerkannt bleiben. Entsprechend gilt es Warnsignale frühzeitig zu erkennen. Sinkende Umsätze, persönliche Differenzen in der Leitungsebene oder der Verlust von Stammkunden sind hier nur einige Anzeichen, die auf eine Bedrohung hindeuten. Wichtig dabei: Je länger Probleme unentdeckt bleiben, desto mehr schrumpft der Handlungsspielraum, um durch Maßnahmen, Marketingkonzepte und strategisches Framing entgegenzusteuern. Deshalb sollte jedes Unternehmen seine Risiken und deren Eskalationspotenzial identifizieren, Handlungsvorgänge erarbeiten und so mögliche Schäden begrenzen. Ein solches Instrumentarium beinhaltet verschiedene Krisenszenarien, makro- und mikroökonomische Indikatoren sowie alternative Steuerungsinstrumente im Marketing, die für eine instabile Wirtschaftsdynamik geeignet sind.

Umdenken heißt die Devise

Um die Marketingstrategie anzupassen, gilt es die Effektivität der bisherigen Maßnahmen zu prüfen. Erst im nächsten Schritt dreht sich alles um Inhalte, Botschaften und Kanäle. Besonders in Krisenzeiten sind Cross-Industry-Ansätze, Kreativität, Out-of-the-Box-Denken und Mut gefragt, um in den Köpfen der Einkäufer, Beeinflusser und Entscheider präsent zu bleiben. Außerdem sollte der Fokus auf kundenzentrierter Kommunikation liegen. In der Praxis bedeutet das: Kontakt aufrechterhalten. Neben den gängigen Kanälen – Website, Telefon und Sondernewsletter – gilt es soziale Netzwerke einzubeziehen. Content-Marketing bietet dabei zahlreiche Möglichkeiten, um mit authentischen Botschaften den Nerv der Zeit zu treffen, Leads zu generieren und die eigene Marke positiv aufzuladen. So vermitteln beispielsweise Webinare mit Chat-Funktion auf Facebook oder LinkedIn Nähe. Blog-Beiträge mit passender SEO-Optimierung liefern Mehrwert mit ihren Inhalten. Und eine übersichtliche Landingpage mit gut gesetzten Calls to Action erhöhen die Chance auf einen Kaufabschluss. Um Kontaktmöglichkeiten zu multiplizieren und neue Kunden zu erreichen, ist es wichtig, verschiedene Maßnahmen zu ergreifen. Wer hier nicht über eigene Spezialisten verfügt, findet Hilfe bei externen Beratern. Diese Experten setzen nicht nur Kampagnen, Konzepte und Co. um, sondern entwickeln im Idealfall zielgruppengerechte Lösungen mit individueller Handschrift, die für maximale Aufmerksamkeit sorgen.

Über die Autorin

Gründungsangst kennt Cia Kleffmann nicht. Mit gesundem Selbstvertrauen und viel Expertise hat sich die Grafikdesignerin 2017 mit ihrer Full-Service-Werbeagentur SIXROOMS in München selbstständig gemacht – weil ihr statt eines beliebigen Marketingeinerleis überraschende und quergedachte Projekte am Herzen liegen. Ohne sich auf eine bestimmte Branche zu spezialisieren, ist das Unternehmen vor allem im B2B-Bereich tätig, zum Beispiel für die Sektoren Automobil, Bankwesen, Einzelhandel, Medizin und Technik. Das Team von SIXROOMS besteht aus 22 Angestellten, die Kenntnisse über nationale und internationale Marken mitbringen. Daneben kann das Unternehmen aus dem Know-how und der Expertise eines Netzwerkes aus Kreativagenturen schöpfen, um ein verzahntes und nahtloses Arbeiten zu ermöglichen.

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