gobonki bringt die Stempelkarte in Apple- & Google-Wallet

Das Berliner Unternehmen runcab bringt mit gobonki klassische Stempelkarten in die Apple- und Google-Wallet. Unternehmen aus Gastronomie, Handel, Kosmetik und Fitness können digitale Treuekarten im eigenen Markenauftritt per QR-Code ausgeben, ohne dass Kunden eine zusätzliche App benötigen. Mehr als 20.000 aktive Wallet-Karten sind bereits im Umlauf. Neben Belohnungen bietet die Plattform Auswertungen zur Kundenaktivität, Schnittstellen und standortbezogene Angebote.

Kaffee kaufen, Stempel sammeln, Gratisgetränk bekommen: Das Prinzip der klassischen Stempelkarte ist simpel – nur die Karte selbst landet häufig zerknittert in der Tasche oder bleibt zu Hause. Das Berliner Unternehmen runcab will das ändern. Mit gobonki bringt es Treueprogramme direkt in die Apple- und Google-Wallet und macht damit eine zusätzliche App überflüssig.

Die Plattform richtet sich vor allem an Unternehmen aus Gastronomie, Handel, Kosmetik und Fitness. Sie können ihre digitale Stempelkarte vollständig im eigenen Markenauftritt gestalten und per QR-Code ausgeben. Kundinnen und Kunden speichern die Karte anschließend direkt auf ihrem Smartphone.

Zu den Unternehmen, die gobonki bereits einsetzen, zählen unter anderem Einstein Kaffee, WonderWaffel mit rund 40 Standorten, Zaddy’s, Kaplan Döner und Smackburger. Insgesamt sind bereits mehr als 20.000 aktive Wallet-Karten im Umlauf. Pro Woche kommen nach Angaben des Unternehmens bis zu 500 neue Nutzerinnen und Nutzer hinzu.

Mehr als eine digitale Stempelkarte

gobonki überträgt nicht nur das bekannte Prinzip «Stempel sammeln, Belohnung erhalten» aufs Smartphone. Die Plattform gibt Unternehmen zugleich die Möglichkeit, ihre Kundenbindung gezielter zu gestalten.

Händler und Gastronomen können beispielsweise nachvollziehen, wie häufig Kundinnen und Kunden wiederkommen und welche Angebote besonders gut funktionieren. Über offene Schnittstellen lässt sich gobonki zudem mit bestehenden Kundenverwaltungs- und Marketingsystemen verbinden. Auch standortbezogene Angebote und Mitteilungen können – sofern die Nutzerinnen und Nutzer dies erlauben – direkt über das Smartphone ausgespielt werden.

«Viele kleine und mittlere Unternehmen wollen ihre Kundenbindung digitalisieren, aber weder eine eigene App entwickeln noch ein komplexes neues System einführen»

sagt Christian Renner, Mitgründer der runcab GmbH. «Genau diese Lücke wollen wir schließen: Die Kundinnen und Kunden kennen das Prinzip der Stempelkarte bereits. Wir machen es digital, messbar und für die Unternehmen besser nutzbar.»

Vom Berliner Start-up zur überregionalen Plattform

gobonki ist bislang vollständig aus eigenen Mitteln finanziert und setzt auf ein skalierbares Software-as-a-Service-Modell. Neben einer kostenlosen Einstiegsversion bietet gobonki+ zusätzliche Funktionen für professionelle Anwender, größere Unternehmen und Filialsysteme. gobonki Enterprise richtet sich an Franchise-Systeme und größere Unternehmensstrukturen, die individuelle Integrationen und Schnittstellen benötigen.

Die Plattform ist inzwischen über Berlin hinaus unter anderem in Hamburg, Köln, Duisburg, Bremen und Ingolstadt im Einsatz. Erste internationale Standorte gibt es in Österreich, insbesondere in Kärnten rund um den Wörthersee.

In den kommenden Monaten will gobonki seine Präsenz in Deutschland und Österreich weiter ausbauen. Im Mittelpunkt steht dabei die Zusammenarbeit mit Filialisten, Franchise-Systemen und etablierten Marken. Sie sollen bestehende Papierlösungen ohne aufwendige technische Einführung digitalisieren und zugleich Erkenntnisse über Kundenaktivität und Wiederkehr gewinnen können.

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