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Technologie, Digitalisierung

Migros Ostschweiz meistert die Hürden der Digitalisierung

cmm360 - 30. April 2020

Dank moderner Storage-Infrastruktur ist das Unternehmen für die Herausforderungen im Einzelhandel bestens gerüstet

Zürich, 29.04.2020 – Die Migros Ostschweiz ist eine der grössten von zehn regionalen Genossenschaften innerhalb der Migros-Gruppe – dem größten Einzelhandelsunternehmen der Schweiz. Auf Basis einer Software-definierten Storage-Umgebung für ihre geschäftskritischen Workloads und einer hyperkonvergenten Infrastruktur kann die Migros Ostschweiz auf den steigenden Wettbewerb im Einzelhandel sowie die hohen Kundenanforderungen reagieren. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen jetzt von höchster Stabilität, Flexibilität und Verfügbarkeit der IT, während die Wartung nur noch mit minimalem Aufwand verbunden ist.

Die Genossenschaft aus Gossau im Kanton St. Gallen betreibt mit mehr als 10.000 Mitarbeitern 110 Supermärkte, 48 Fachmärkte, drei Outlet-Migros und 65 Gastronomiebetriebe. Das Unternehmen steht wie seine Mitbewerber vor einigen Herausforderungen im Einzelhandel. Faktoren wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit, steigende Qualitätsanforderungen, Währungseinflüsse, Kostenoptimierung und Digitalisierung beeinflussen die Geschäftsstrategie der Genossenschaft massgeblich. Hinzu kommt ein verändertes Konsumverhalten in Richtung Online-Shopping. Kritische Systeme umfassen bei Migros Ostschweiz hauptsächlich die Logistiksysteme. Arbeiten bestimmte Systeme nicht mit Höchstleistung, dann komme es zu Verzögerungen in der Produktion und Logistik. Die Auswirkungen wären fatal: „Es wäre ein Supergau, wenn unsere Kunden vor leeren Regalen stehen“, so Markus Erkenbrecher, Leiter IT-Systemtechnik der Genossenschaft Migros Ostschweiz.

Effizienz steigern und Kosten einsparen

Bereits seit 2005 arbeitet die Migros Ostschweiz mit VMware zusammen. Die Genossenschaft hat ihre Storage-Umgebung systematisch ausgebaut. Über eine zentrale Plattform kann das Unternehmen Computing und Storage in Kombination mit VMware vSphere zentral verwalten. Sie verknüpft alle Storage-Geräte in vSphere-Clustern nahtlos zu einem gemeinsamen Datenpool und bietet damit einfache, bedarfsorientierte Skalierbarkeit. Ein entscheidender Aspekt: Durch den Einsatz standardmässiger x86-Serverkomponenten senkt die vSAN-basierte Hyperconverged Infrastructure die Storage-Kosten im Vergleich zu herkömmlichen Server- und Speicherarchitekturen.

Durch weniger physische Server im Rechenzentrum reduziert sich auch der Energieverbrauch. Dadurch konnte die Migros Ostschweiz die Effizienz steigern und Kosten einsparen, um den massiven Kostendruck im Einzelhandel abzufedern. So habe die Virtualisierung schließlich auch zu einer neuen Dimension in puncto Redundanz und Ausfallsicherheit geführt. Marco Casoli, ICT-Systemspezialist Expert bei der Migros Ostschweiz: „Früher haben sich unsere Administratoren intensiv um Hardware und Infrastruktur gekümmert. Heute können sie sich wirklich auf Server und Services konzentrieren.“ Konkret beschränkt sich der tägliche Aufwand jetzt nur noch auf die Kontrolle der Systeme. Besonders wichtig für den Business-Aspekt sei, dass sich neue Anforderungen für das Alltagsgeschäft rasch umsetzen liessen, ohne vorher grosse Tests und Evaluationen durchführen zu müssen. Gleichzeitig können IT-Lösungen für Geschäftskunden schneller, flexibler und massgeschneidert bereitgestellt werden. Diese Agilität und Flexibilität beeinflusse die Geschäftsziele durchweg positiv.

Alles aus einer Hand

Mittlerweile ist nahezu die komplette vSphere-Landschaft von Migros Ostschweiz auf Software-definierte Storage-Technologien umgeschwenkt, berichtet Marco Casoli. Der klassische SAN-Anteil wurde hingegen auf auslaufende Systeme reduziert. Die Produkte von VMware liessen sich aus seiner Sicht einfacher handhaben als Wettbewerbslösungen. Begeistert zeigt sich Marco Casoli neben den Produkten auch vom Support und dem Kundenkontakt.

Die Auswirkungen auf die Budgetplanung und Investitionen haben sich seitdem verändert. Zeit und Geld, die Migros im nächsten Jahr besser für ein weiteres Projekt einkalkulieren kann: eine Erneuerung der VDI-Lösung für die Klubschule der Migros Ostschweiz. Ein weiteres Ziel, das die Genossenschaft Migros Ostschweiz gerne erreichen möchte, ist Cloud-Readyness, sodass sie anschließend den Schritt in die Cloud wagen können.

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